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	<title>mymagictypewriter. &#187; party</title>
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	<description>ich.bin.deine.mutter.</description>
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		<title>47 Minuten im Berghain</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intro-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen für Fortgeschrittene.]]></category>
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		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
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		<description><![CDATA[»Und ich dachte schon, die Schlange bei Mustafas Gemüsekebab sei lang!« Ich stehe mit Alex vorm Berghain. Kurz bin ich versucht, Wasser und proteinreiche Energieriegel an die Wartenden zu verteilen. Aber was kümmern mich die anderen: Hauptsache wir stehen auf der Gästeliste. Der Türsteher sieht das nicht ganz so und will uns auf seinem Klemmbrett partout [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>»Und ich dachte schon, die Schlange bei Mustafas Gemüsekebab sei lang!« Ich stehe mit Alex vorm <strong>Berghain</strong>. Kurz bin ich versucht, Wasser und proteinreiche Energieriegel an die Wartenden zu verteilen. Aber was kümmern mich die anderen: Hauptsache wir stehen auf der Gästeliste. Der Türsteher sieht das nicht ganz so und will uns auf seinem Klemmbrett partout nicht finden. In einem Anfall von Selbstüberschätzung sage ich: »Sie werden sich vielleicht erinnern, ich war vor sieben Jahren schon mal hier. Mit Bunny und Sunny.« Dabei gucke ich ihm direkt in die Augen. Er knurrt mich zurecht an. Nach langen vier Minuten Diskussion lässt er uns endlich rein. Glück gehabt! Sonst wäre mir noch das <strong>Berghain</strong> entgangen!</p>
<p>Eine burschikose Frau im Eingangsbereich befummelt erst meine Tasche und dann meinen Körper. »Haste ne Kamera dabei?«, will sie wissen. Habe ich ausnahmsweise nicht. Aus meiner Handtasche zieht sie mein Telefon. »Wenn du Fotos machst, fliegst du raus«, schnauzt sie mich pro forma schon mal an. »Ja klar. Wenn Sie mich so freundlich darauf hinweisen &#8230; Schön haben Sie es hier übrigens. Und wie viele Leute Sie jeden Tag kennenlernen &#8230; Toll! Falls Sie mal in Neukölln sind und Lust auf einen Kaffee haben, melden Sie sich doch. Sie wissen ja inzwischen, wo ich wohne. Hihi!«, denke ich und gehe schnell weiter. Aus einem Fenster heraus haut mir jemand so wuchtig einen Stempel auf den Arm, als wolle er ihn dauerhaft dort platzierten. Oder hätte zumindest Spaß am Leid Fremder.</p>
<p>Nachdem wir unsere Sachen abgegeben haben, stehen wir im Innern der Fabrik. Hier herrscht das fortgeschrittene Luftfeuchtigkeitslevel »Bangkok nach einem Sommerregen«. Ich greife meine Ohrstöpsel und brülle Alex zu, dass ich Angst hätte und vielleicht doch einfach zu alt sei für Technoclubs. Er zieht mich an der Hand vorbei an ledernen Männern (weniger ist mehr), Eis essenden Mädchen und verschmutzten Tänzern. Hätte ich doch bloß mehr getrunken! Wie konnte ich mich nur so fahrlässig wenig besaufen? Ich meine: ein Drink? Für die Pannebar? Hallo? Wir hechten Stahltreppen hinauf und dann durch die Menge zur Bar. Alle um uns herum trinken Wasser. Ich bestelle widerwillig einen Wodka Cranberry und habe ab sofort keine Hand mehr frei &#8211; die eine hält den Drink, die andere hält den Drink zu. Am Ellenbogen schleift Alex mich weiter zum Mischpult. Erste Reihe. Na klar! Warum auch nicht.</p>
<p>Ich sage Linda und ihrem Diskogesicht hallo und werde mit einer Runde Augenbrauen-Breakdance belohnt. Es ist so schrecklich, dass ich kaum hingucken kann. »Welchen Tag haben wir?«, fragt sie. »Sonntagmorgen«, antworte ich, Linda hört aber schon nicht mehr zu. Ist ja auch egal. Es ist der Tag zwischen Freitag und Montag – mehr muss man nicht wissen. Apropos! Ich gucke auf die Uhr. Schon neun Minuten hier. Wow! »Wir bleiben aber nicht sooo lange, oder?«, frage ich Alex. »Wieso? Die Musik ist doch super!« &#8211; »Ach?&#8221;, hake ich nach. »Ja. Falls dich jemand fragt: Die Musik ist super.« Ich nicke. Falls ihr euch übrigens fragt: Die Musik war super. #carlosdebrito</p>
<p>Während ich versuche keine Nackten zu berühren, tänzele ich mit meinem Drink auf der Stelle herum. Dabei bestaune ich vom Dancefloor das Panorama der gefühlt Tausenden Wartenden vor dem Club. »Wie viele Leute passen hier rein?« &#8211; »Circa dreitausend? Im Durchlauf?«, schätzt Alex. 3000 Leute mal 3 Tage mal 14 Euro minus Sven Marquardts Gage … Das macht in etwa … Also Pi mal Daumen &#8230; Da muss man ja Punkt vor Strich … Ach verdammt, kann ich nicht rechnen, aber: viel Geld!</p>
<p>Beeindruckt stelle ich meinen leeren Drink am Fenster ab. Ein kleiner, vielleicht italienischer Mann tippt mir auf die Schulter. »Kennst du Olli?« Ich schüttle mit dem Kopf. »Willst du mit auf die Toilette kommen?«, fragt er weiter. Jesus Maria, kann man denn nicht ein Mal gemütlich im <strong>Berghain</strong> zu Techno tanzen wie man es so liebt?? »Nee, ich war gerade schon pinkeln«, lüge ich und gehe zurück zu Alex.</p>
<p>Nach 47 Minuten ist der inzwischen auch endlich am Ende mit den Nerven. Es ist ja auch schon drei Uhr durch! Wir machen einen Polnischen (als würde es jemandem auffallen), schlendern vorbei an der immer noch kilometerlangen Schlange und steigen ins Taxi.</p>
<p>Zu Hause wühle ich auf meiner externen Festplatte. Unter &gt; Eigene Bilder &gt; Berlin &gt; 2006 werde ich fündig: ein gestochen scharfes Bild aus der Panoramabar:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4260" alt="Intro_Kolumne_Jule_Müller_Berghain" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Intro_Kolumne_Jule_Müller_Berghain.jpg" width="640" height="480" /></p>
<p>Ha! Pannebar, nimm das!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Dieser Text erschien auch im <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Intro-Magazin online" href="http://www.intro.de/news/newsfeatures/23072662/vom-winde-verwoehntkolumne-neues-aus-jules-welt" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Intro-Magazin</span></a></strong></span>.<br />
Alle meine Intro-Texte gibt es <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Jule Müllers Intro-Profil" href="https://www.intro.de/logintro/916833" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">hier</span></a></strong></span>.</p>
<p style="text-align: center;">Außerdem interessiert dich noch: meine <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Gefangen im Bauch des fiesen Kater Holzigs." href="http://mymagictypewriter.com/gefangen-im-bauch-des-fiesen-katers/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Nacht im Kater Holzig</span></a></strong></span><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;">,<br />
</span></span></span><span style="color: #3366ff;"><span><span style="color: #000000;">die <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Gay Night Out. All in." href="http://mymagictypewriter.com/gay-night-out-all-in/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Gay Night im Weekend</span></a></span></strong></span></span></span><strong><span style="color: #3366ff;"><span><br />
</span></span></strong>und <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Bock auf Disco Krebs. Deutschlands älteste Disco im Test." href="http://mymagictypewriter.com/bock-auf-disco-krebs/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">die älteste Disko Deutschlands</span></a></span></strong>.<br />
Klar.</p>
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		<title>&#8220;Du riechst NICHT nach Mensch.&#8221; Von Pheromonen und Fruchtzwergen.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 09:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
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		<category><![CDATA[flirten]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Ich inhaliere mein Shirt aus dem  Quick &#8216;n Fresh Gefrierbeutel. Wie neulich angekündigt, gehe ich gleich auf eine Pheromonparty. (Wer das Partyprinzip und meine Vorgedanken nachlesen möchte, klickt hier). Mein Shirt riecht irgendwie nach nicht viel. Ich lasse Linda noch mal gegenchecken. Den eigenen Mief nimmt man doch selbst nicht wahr oder? Sie gibt die Tüte für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ich inhaliere mein Shirt aus dem  Quick &#8216;n Fresh Gefrierbeutel. <span style="color: #333333;">Wie neulich angekündigt, gehe ich glei</span>ch auf eine Pheromonparty. (Wer das Partyprinzip und meine Vorgedanken nachlesen möchte, <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Smell you later!" href="http://mymagictypewriter.com/smell-you-later/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">klickt hier</span></a></span></strong>). Mein Shirt riecht irgendwie nach nicht viel. Ich lasse Linda noch mal gegenchecken. Den eigenen Mief nimmt man doch selbst nicht wahr oder? Sie gibt die Tüte für die anstehende Festivität frei und ext noch einen Wodka. Vorglühen und Qualitätssicherung abgeschlossen. Es kann losgehen.</p>
<p>Wir stehen noch vor der Location und trinken unsere Biere aus, als wir schon vom ersten Journalisten mit Tonband interviewt werden. Auf welchen Geruch wir abfahren würden. Holz, Vanille und Waschmittel sind hoch im Kurs. Interessant.</p>
<p>Wir gehen rein.</p>
<p>Die Gäste der Party sind schöner und ein bisschen weniger desperate als erwartet. Ein einsamer DJ legt auf.<br />
Und nun? Ich kauf doch nicht den Geruch im Sack! Oder doch? Mal gucken. Ich rieche mich durch den Grabbeltisch der Pheromone.</p>
<div id="attachment_3913" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3913" alt="Pheromonparty 3" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.11.01.png" width="638" height="421" /><p class="wp-caption-text">Die Mädchenseite riecht nach Parfum oder Fruchtzwergen.</p></div>
<p>Manches müffelt nach Essen, manches einfach irgendwie strange. Schweiß finde ich nicht so richtig. Das ist okay so. Vieles riecht einfach nach nichts. Nichts ist aber auch nicht gut. Ich checke die weibliche Konkurrenz. Schnell ist klar: Die Mädchen auf der anderen Seite des Tisches haben mit Parfüms getrickst.</p>
<p>Ich entscheide mich für zwei Tütchen mit einem Waschmittelodeur. Der Fotograf macht ein paar Bilder mit jeder Tüte. Irgendein Kamerateam filmt. RTL. Angst.</p>
<div id="attachment_3916" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class=" wp-image-3916 " alt="Tu einfach ganz locker, während du von RTL gefilmt wirst, Linda." src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.11.13-1024x679.png" width="638" height="420" /><p class="wp-caption-text">Tu einfach ganz locker, während du von RTL gefilmt wirst, Linda.</p></div>
<p>In einem Raum mit großer Leinwand laufen die Fotos der Singles mit Beutelchen und Nummer durch. Anstatt &#8220;Mann&#8221; hätte ich jetzt doch lieber &#8220;Flachmann&#8221;. Ich hole mir noch einen Drink.</p>
<p>Auf meinem eigenen Foto halte ich die Tüte des Vertrauens sinnvollerweise vor mein Gesicht. Na, vielleicht steigert das ja meine Chancen.</p>
<div id="attachment_3911" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3911" alt="Zwischen Journalist und Justin Bieber." src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Phermone.jpg" width="638" height="319" /><p class="wp-caption-text">Zwischen Journalist und Justin Bieber schnüffle ich an etwas Gestreiftem.</p></div>
<p>Ein Mann zeigt ein Shirt ins Bild. Er trägt Brille, Bart und kariertes Hemd. Nummer 39.<br />
DAS BIN ICH!<br />
Dann stehe ich vor ihm.</p>
<p>&#8220;Hi.&#8221;<br />
&#8220;Hi, na?&#8221;</p>
<p>Er erklärt mir, was er an meinem Geruch mochte. &#8220;Nicht so fake.&#8221; Und vergleicht mit meinem Hals. Strange? Irgendwie nicht.<br />
Ich frage mich, warum er auf dieser Party ist. Er ist niedlich. Der könnte auch einfach wen in einer Bar ansprechen. Er erzählt mir, wie er in der Schule vor den Mädchen immer rot geworden ist. Und dass er sich nie trauen würde, den ersten Schritt zu machen. Seine Freunde stehen im Türrahmen und gucken und kichern.<br />
Ich weiß, was er meint, verstehe es trotzdem nicht.<br />
Sein Shirt riecht solide. Ungefährlich. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass er sich ruhig mal was trauen kann, weil er toll ist, lasse ich ihn gehen. Er ist ca. fünf Jahre jünger und einen Kopf kleiner. Auch schon wieder schade.</p>
<p>Ich tausche Karten mit Presseleuten. Dann trinke ich noch was. Jemand sagt über mein Shirt: &#8220;Es riecht NICHT nach Mensch.&#8221; Aha.</p>
<div id="attachment_3923" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3923" alt="Pheromonparty 5" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.10.10.png" width="638" height="422" /><p class="wp-caption-text">Die Pheromonisierung des Seins.</p></div>
<p>Als die Party schon die Werbebanner abnimmt, sitze ich noch mit fünf Leuten da. Wir haben über dem Thema Körpergeruch gebondet. Dann stehen wir alle zusammen vor der Bar. &#8221;Gehen wir noch irgendwo was trinken?&#8221; Das machen wir dann auch.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 648px"><img alt="Pheromonparty 6" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.10.48.png" width="638" height="429" /><p class="wp-caption-text">Daumen hoch für die Kamera. Nächstes Mal machen wir aber was anderes, okay?</p></div>
<p>Fazit:</p>
<p>Pheromonparties haben ein Problem: Es sind Singleparties. Parties für Singles.<br />
Und Angst und Verzweiflung kann man nun mal riechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lindas Artikel zum Thema findet ihr übrigens bei <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Mit Vergnügen" href="http://www.mitvergnuegen.com/2013/alltag-raus-nase-rein-deutschlands-erste-pheromon-party/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Mit Vergnügen</span></a></strong></span>. Und besucht mich doch auch mal auf <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="My Magic Typewriter auf Facebook" href="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter"><span style="color: #3366ff;">Facebook</span></a></span></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"><a href="http://mymagictypewriter.com/finya-einfach-verliebenlasziv-vogeln/"><span style="color: #3366ff;"><b>Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</b></span></a></span><br />
<span style="color: #3366ff;"> <a href="http://mymagictypewriter.com/smell-you-later/"><span style="color: #3366ff;"><b>Smell you later.</b></span></a></span><br />
<span style="color: #3366ff;"> <a href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/"><span style="color: #3366ff;"><b>Checkliste für brauchbare Männer.</b></span></a></span></p>
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		<title>Smell you later! Deutschlands erste Pheromonparty</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 20:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
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		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
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		<description><![CDATA[Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen. &#160; Und dann: Eine Pressemitteilung landet auf meinem Schreibtisch. Es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen.</p>
<p><a href="http://axcitelp7.com/product/index.php"><img class="alignleft size-full wp-image-3776" alt="Any girl, any time" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.43.581.png" width="638" height="223" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann: Eine <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Pheromon-Party Pressemitteilung" href="https://www.shopaman.de/presse/pressemitteilungen/pheromon-party" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Pressemitteilung</span></a></span></strong> landet auf meinem Schreibtisch. Es geht um die erste offizielle Pheromonparty Deutschlands. Was soll das bitte sein? Auf einem zugehörigen Bild schnüffelt eine lebensbejahende Frau an der Achsel eines Typen. Ich bin angeekelt, aber fasziniert.</p>
<p>Das Konzept der Party ist folgendes: Man bringt ein mehrfach nachts getragenes und luftdicht verschlossenes T-Shirt mit, das vor Ort mit einer Nummer versehen wird. Dann widmet man sich einem Haufen männlich markierter Kleidungsstücke und erriecht sich brauchbare Single-Männer. Mit der Plastiktüte des Vertrauens wird dann ein Foto von einem gemacht, das auf der Party über eine Leinwand läuft. Der zum Shirt gehörige Mann kann sich dann anhand des Bildes entscheiden, ob er reden/ flirten/fummeln möchte.</p>
<p>Mir wäre es lieber, wenn Menschen generell nach nichts riechen würden. Nach nichts und Parfum. Die Vorstellung, an Fremden im Rahmen einer Abendveranstaltung riechen zu müssen, finde ich so absurd und beängstigend, dass sich mir sofort die Fußnägel aufrollen. <strong>Ich muss da auf jeden Fall hin!</strong> Mit meiner Freundin Linda, die auch ein Ding für schmerzhafte Grenzerfahrungen hat.</p>
<p>Ich checke die Liste der Teilnehmer bei Facebook. Scheint, als würde das Angebot eher überschaubar bleiben. Super. Singleparty zu fünft. Ich kann es kaum abwarten. Ob es da wohl Schnaps gibt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3768" style="border: 1px solid black;" alt="Facebook Event" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.04.061.png" width="471" height="218" />Es gab mal eine Show in England (Oder war es Deutschland? Egal). Da haben sich die Kandidaten ausschließlich mit verbundenen Augen gedatet. Sie durften anfassen, schmecken, hören, sprechen, saufen, riechen, küssen. Fast alle verliebten sich in wen. Nach Lüftung des Sichtschutzes wollte aber kaum jemand den gerade noch Angebeteten haben. Die Frauen waren da noch härter als die Männer. Fazit meist: Du bist echt super, mir aber zu hässlich.</p>
<p>Also, was ist nun das Geheimnis von Attraktivität? Sind symmetrische Gesichter überbewertet? Kann man mit einer sexy Stimme nichts reißen? Sind Werte, Wesen und Werktätigkeit nur vorgeschobene Kriterien? Vertrauen wir doch am meisten auf unser feines Näschen, das uns den Weg zum richtigen Partner zeigt? Zum Partner, den wir gut riechen können?</p>
<p>Kurz: Ist Ausdünstung größer Ausstrahlung?</p>
<p>Linda und ich werden es herausfinden auf der ersten Pheromonparty Deutschlands. Oder auch nicht.<br />
So oder so: Ich rieche einen guten Blogpost. Oder?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3758" alt="Pheromonparty3" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Pheromonparty3.jpg" width="638" height="357" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer auch zur Party kommen möchte: Alle Infos gibt es auf der <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Facebook Event" href="https://www.facebook.com/events/385502888224379/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Facebook-Eventpage</span></a></span></strong>.</p>
<p>Titelbild: <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="www.shopaman.de" href="https://www.shopaman.de" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">www.shopaman.de</span></a></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #b616de;"><strong><a title="Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln." href="http://mymagictypewriter.com/finya-einfach-verliebenlasziv-vogeln/"><span style="color: #b616de;">Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="U8 und die Leinestraße – Gefahren, Gerüche, Geschissenes." href="http://mymagictypewriter.com/u8-und-die-leinestrase-gefahren-geruche-geschissenes/"><span style="color: #b616de;">U8 – Gefahren, Gerüche, Geschissenes.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="Checkliste für brauchbare Männer" href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/"><span style="color: #b616de;">Checkliste für brauchbare Männer.</span></a> </strong></span></p>
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		<title>Gefangen im Bauch des fiesen Kater Holzigs.</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2013 15:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein schönes Bad in Selbstmitleid.]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen für Fortgeschrittene.]]></category>
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		<category><![CDATA[trauma]]></category>

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		<description><![CDATA[23:17h &#8211; Bei dem neuen Trendspiel &#8220;Killer and Spy&#8221; (Mord im Dunkeln ohne Licht aus) muss man logisch kombinieren und lügen. In fünf Runden werde ich vier Mal kaltblütig ermordet &#8211; am Ende sogar von meiner besten Freundin. Ich hätte meinen Instinkten folgen und sofort von der Party flüchten müssen. Ich blieb. 0:00h &#8211; Wir stehen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>23:17h</strong> &#8211; Bei dem neuen Trendspiel &#8220;Killer and Spy&#8221; (Mord im Dunkeln ohne Licht aus) muss man logisch kombinieren und lügen. In fünf Runden werde ich vier Mal kaltblütig ermordet &#8211; am Ende sogar von meiner besten Freundin. Ich hätte meinen Instinkten folgen und sofort von der Party flüchten müssen. Ich blieb.</p>
<p><strong>0:00h</strong> &#8211; Wir stehen auf einer Dachterrasse. Ists schon zwölf? Dürfen wir uns schon umarmen? Keiner weiß es so richtig. Wir zählen mehrfach den Countdown runter. So lange, bis sich die Anzahl der Raketen im Himmel exponentiell nach oben geschraubt hat. Happy New Year!</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-3477" title="Prosit Neujahr" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9537.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>0:07h</strong> &#8211; Alle telefonieren mit irgendwem. Ich zücke mein Handy. Ich habe eine Whatsapp-Nachricht bekommen! Geil!<br />
&#8220;New version of WhatsApp Messenger is now available. Please visit the Android Market or the WhatsApp Website to upgrade to the latest version.&#8221;</p>
<p><strong>0:08h</strong> &#8211; Ich werfe mein Handy gegen die Wand und exe etwas, das im Abgang angeblich nach Bratwurst schmeckt.</p>
<p><strong>0:27h</strong> &#8211; Die Bratwurst hat gewirkt. Ich habe ein Mikro um den Hals baumeln, zwei Zigaretten im Mund und singe Bonnie Tyler. Überall glitzert es. Ist das noch Make-Up oder sind das schon Sterne?</p>
<p><strong>1:12h</strong> &#8211; Beim Versuch die Hebefigur aus Dirty Dancing in einem bodenlangen Kleid nachzustellen und mich dabei selbst zu fotografieren, falle ich erstmalig hin. Lande aber weich in einem Meer aus Luftschlangen. Dort bin ich glücklich.</p>
<p><strong>2:45h</strong> &#8211; Entweder aufs Sofa zum Ehepaar oder auf eine Party mit dem Rest? Eine entscheidende Weiche des Abends nimmt den falschen Lauf.</p>
<p><strong>3:08h</strong> &#8211; Nach einer unendlich langen Tramfahrt kommen wir bei einer Privatparty am Oranienburger Tor an. Vor der Tür schleudert mir ein Mädchen einen gelben Ofenanzünder ins Gesicht. Es tut trotz Trunkenheit unheimlich weh. Meine Wange schwillt auf das doppelte an.</p>
<p><strong>3:15h</strong> &#8211; Ich betrachte mich in einem Spiegel in dieser Wohnung. Von der Fleischwunde in meinem Gesicht keine Spur. Jemand bringt mir eine Tasse Waldfruchtlikör mit Redbull. Gegen die Schmerzen. Das Gemisch entpuppt sich sofort als mein neuer Lieblingsdrink.</p>
<p><strong>4:07h</strong> &#8211; Mir wurden sehr viele Menschen vorgestellt. Alle Sportler. Ich habe mir keinen einzigen gemerkt. Ich freunde mich mit etwas Lametta an und fotografiere eine Flasche Schweppes auf Klo.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-3475" title="Schweppes" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9702.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>4:41h</strong> &#8211; Jemand tippt mir auf die Schulter: &#8220;Komm, wir fahren ins Picknick.&#8221; &#8211; &#8220;No way. Dafür ist es viel zu spät.&#8221;</p>
<p><strong>6:06h</strong> &#8211; Irgendwas hat mich schon mehrfach von der Bank gehauen, auf der ich mit den anderen im Picknick tanze. Wahrscheinlich war es der Schnaps. Ich sollte nach Hause fahren, möchte aber lieber noch ein bisschen glücklich sein.</p>
<p><strong>8:50h</strong> &#8211; Ich werde von meiner schönen Bank gezerrt: &#8220;Wir fahren jetzt ins Kater.&#8221; &#8211; &#8220;Seid ihr irre? Ich komme auf gar keinen Fall mit!&#8221;</p>
<p><strong>9:12h</strong> &#8211; Wir stehen am Eingang. Ich habe keinen Pfennig Geld mehr. Es ist unfassbar hell. An der Tür treffe ich einen Bekannten mit einer Banane im Gesicht. Das ist also das Kater Holzig. Ich war noch nie hier, möchte aber auch wirklich nicht rein.</p>
<p><strong>9:17h</strong> &#8211; Jemand hat mich am Arm nach drinnen gezogen. Ich stehe und starre und staune. Dieser Club hasst mich! Alles ist wie in einem Horrorfilm. Wenn ich jetzt nicht aufpasse, fressen mich die Zombies bestimmt auf. Und wenn ich jetzt nicht sofort was trinke, werde ich wieder nüchtern. Bloß nicht!</p>
<p><strong>9:21h</strong> &#8211; Ich mache ein Foto von der Bar. Um meinen Arm hängt eine teure Kamera mit lichtstarkem Objektiv und externem Blitz. &#8220;Wenn die Security dich erwischt, fliegst du sofort raus.&#8221; Ich kippe meinen Jägermeister runter. War das jetzt eine Drohung oder ein Versprechen? Ich zumindest fordere mein Glück heraus.</p>
<p><img title="Im Bauch des Katers" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9777.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>9:29h</strong> &#8211; Das ist es also, das Kater. Post-apokalyptische, kranke Vision von Hippies, die auf Chemie stehen. Abrisshaus aus Disneyland mit Marktplatz, Infrastruktur und Würstchenbude. Ein alles verschlingendes Loch, das sich einfach nicht schert um das sonst so gängige Raum-Zeit-Kontinuum. Eine Parallelwelt der Verrückten. Womöglich werden die mich nie wieder gehen lassen.</p>
<p><strong>9:45h</strong> &#8211; Ich bin die einzige im Club, die keine Drogen genommen hat, und doch komme ich von allen am wenigsten klar. Außer dem Mädchen da hinten, das Schaum vorm Maul hat und grunzt. Ist es eigentlich schon zu spät jetzt noch mit Ketamin anzufangen?</p>
<p><strong>10:07h</strong> &#8211; Ich lehne an einer Häuserwand, als mich jemand von der Seite anspricht. Er sieht ganz nett aus. Ich verstehe nicht viel, meine aber, das Wort GHB zu hören. Ich halte mir schnell den Drink zu und rutsche unauffällig von ihm weg. Als er kurz nicht guckt, renne ich so lange bis ich im rettenden Bauch einer riesigen Katze Unterschlupf finde. WTF?</p>
<p><strong>10:18h</strong> &#8211; Ich verirre mich immer weiter in dieser Katze und bleibe irgendwo zwischen Bumsecke und Bar stehen. Von der Decke hängt ein armdickes Tau. Ich greife danach und lasse es die nächste halbe Stunde nicht mehr los. Etwas Halt in Druffie-Land: unbezahlbar.</p>
<p><strong>10:52h</strong>  - Was ist eigentlich, wenn mich hier jemand sieht? Zwischen den ganzen Opfern? Wie ich das Tau umarme? Das macht mir echt Sorgen. Ich mache es mir zur Aufgabe, jedem der etwa 2000 Anwesenden zu erklären, dass ich auch wirklich nichts genommen habe. Mir glaubt niemand. Ich sehe aber auch echt scheiße aus.</p>
<p><strong>11:02h</strong> - Sonnenbrille! Ich brauche eine verdammte Sonnenbrille!</p>
<p><img title="Kater Holzig" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9795.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>11:33h</strong> &#8211; Ich bin durch Gänge geirrt, Treppen hoch und runter gehechtet, über Dancefloors gejagt und stehe nun in der Kloschlange. Es stinkt, gibt keinen Spiegel, ich habe freie Sicht aufs Pissoirs, die Leute gehen zu acht aufs Klo. Ich gucke mir die Anstehenden genauer an &#8211; die zucken mit den Mündern, haben riesige Schweißflecken und müssen nie blinzeln.</p>
<p><strong>11:48h</strong> &#8211; Ich sitze in der Sonne und versuche normal auszusehen. Die Zombies krauchen um mich rum. Überall Dreck und Fratzen. Neben mir isst jemand einen Rollmops und ne Wiener. Gleichzeitig! Ich gucke ihn an &#8211; ihm fehlt das Weiße in den Augen. Wie soll ich nur jemals nach Hause kommen?</p>
<p><img title="Kater Holzig" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9815.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>12:07h</strong> &#8211; Ich habe endlich den scheiß Ausgang gefunden. Die Kamera hängt noch um meinen Arm. An der Tür werde ich verwarnt. Taaaaaxi!</p>
<p><strong>12:20h</strong> &#8211; Ich stehe in der Sparkasse. Wahrscheinlich in Berlin. In der Scheibe spiegelt sich etwas, das mal eine Frisur war. Ich gebe meinen Pin ein. Falsch. Ich gebe ihn erneut ein. Wieder falsch. Die Tasten müssen heute irgendwie anders als sonst angeordnet sein. In der Ecke sitzt ein Penner. Vielleicht sollte ich mich einfach zu ihm legen?</p>
<p><strong>12:35h</strong> &#8211; Ich schaffe es zwar nicht, selbständig die Taxitür zu öffnen, verlange aber noch nach einer Quittung. Auch kurz vorm Koma darf man den Blick fürs Wesentliche nicht verlieren. Wenn diese Fahrt bei der Steuer durchgeht, hab ich das System vollends überlistet.</p>
<p><strong>12:39h</strong> &#8211; Ich bin zu Hause. Mein Handy ist schon längst aus. Muss es wieder anstellen, brauche ja nen Wecker. Ich gebe den Pin ein. Falsch. Ich gebe den Pin erneut ein. Wieder falsch. Beim dritten Mal werde ich aufgefordert, meinen achtstelligen Puk einzugeben. Scheiße.</p>
<p><strong>12:43h</strong> &#8211; Ich sitze auf dem Fußboden meines Zimmers. Um mich herum liegen drei Aktenordner und ne Menge Papierkram. Was mache ich noch mal? Ach richtig, Puk suchen. Pukpukpuk. Ich halte mir ein Auge zu, um besser sehen zu können.</p>
<p><strong>12:48h</strong> &#8211; Mein Handy ist endlich von den Zahlenfesseln befreit. Ich darf mir einen neuen Code aussuchen und tippe irgendwelche Tasten. (Shit! Welche eigentlich?) Ich stelle meinen Wecker erst auf Mitternacht, dann auf 20h.</p>
<p><strong>20:00h</strong> &#8211; Wer bin ich? Warum lebe ich? Welches Jahrhundert haben wir?</p>
<p><strong>20:02h</strong> &#8211; Geil. Ich habe den Kater komplett übersprungen. Oder&#8230; Oder bin ich etwa immer noch betrunken? Auf meinem Handgelenk prangt hartnäckig eine tollwütige Katze. Ich sollte aufstehen.</p>
<p><img title="Kater Holzig" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/DSC_9821.jpg" width="660" height="437" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>21:01h</strong> &#8211; Gleich stehe ich auf.</p>
<p><strong>22:03h</strong> &#8211; Nee, echt jetzt. Gleich stehe ich auf.</p>
<p><strong>23:02h</strong> &#8211; Ich stehe auf. Hui, mir ist noch schwindelig.</p>
<p><strong>23:03h</strong> &#8211; Ich bin bis zum Klo gekommen. Mein Magen bringt vielleicht nichts mehr hervor, ich würge mich trotzdem durch die nächsten Minuten.</p>
<p><strong>23:13h</strong> &#8211; Als ich endlich wieder im Bett liege, beschließe ich, nie mehr zu trinken. Dann stelle ich meinen Wecker auf 12 Uhr am nächsten Mittag. Ich hasse Kater. Ich hasse Kater Holzig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>PS: Ich habe aufgehört zu kotzen und hier geht es zu<strong><span style="color: #3366ff;"> <a title="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter" href="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Facebook</span></a></span></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><a title="Gay Night Out. All in." href="http://mymagictypewriter.com/gay-night-out-all-in/"><span style="color: #cc37d2;"><span style="color: #cc37d2;"><strong>Gay Night Out. All in. - GFM im Weekend.</strong></span></span></a><br />
<a title="Bock auf Disco Krebs." href="http://mymagictypewriter.com/bock-auf-disco-krebs/"><span style="color: #cc37d2;"><span style="color: #cc37d2;"><strong>Bock auf Disco Krebs. - Deutschlands älteste Disco.</strong></span></span></a><br />
<a title="Ein erholsames Wochenende in den Bergen" href="http://mymagictypewriter.com/ein-erholsames-wochenende-in-den-bergen/"><span style="color: #cc37d2;"><span style="color: #cc37d2;"><strong>Ein erholsames Wochenende in den Bergen. - Verkatert auf die Zugspitze.</strong></span></span></a></p>
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			<wfw:commentRss>http://mymagictypewriter.com/gefangen-im-bauch-des-fiesen-katers/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Bock auf Disco Krebs. Deutschlands älteste Disco im Test.</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 13:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Reisen.]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen für Fortgeschrittene.]]></category>
		<category><![CDATA[Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.]]></category>
		<category><![CDATA[x]]></category>
		<category><![CDATA[disco]]></category>
		<category><![CDATA[feiern]]></category>
		<category><![CDATA[helgoland]]></category>
		<category><![CDATA[krebs]]></category>
		<category><![CDATA[party]]></category>
		<category><![CDATA[urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir sind gerade auf Helgoland, als wir es beim Kuchenessen auf dem Oberland erstmals sehen: den Disco Krebs. Die älteste Disco Deutschlands. Montags Karaoke. Freier Eintritt. Wir sind hooked! Es ist Sonntag. Wir haben Saufbock. Scheiß auf Karaoke. Tonight is the Night. Nach einem deftigen Abendessen lassen wir uns von Besitzer Harry in der Kneipe Knieper [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir sind gerade auf Helgoland, als wir es beim Kuchenessen auf dem Oberland erstmals sehen: den Disco Krebs. Die älteste Disco Deutschlands. Montags Karaoke. Freier Eintritt. Wir sind hooked!</p>
<p>Es ist Sonntag. Wir haben Saufbock. Scheiß auf Karaoke. Tonight is the Night.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3388" title="" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-11-12-um-14.36.25-298x300.png" width="298" height="300" />Nach einem deftigen Abendessen lassen wir uns von Besitzer Harry in der Kneipe Knieper abfüllen. Er macht hervorragende Cosmos mit einem neckischen Twist: Kiwi anstatt Limette. Divine! Zum krönenden Abschluss serviert er uns zu unserer Schachtel Kippen schiefe Schnäpse und einen Cocktail mit vier Strohhalmen. Geil. Wir kosten alle gleichzeitig. Es ist so süß, dass sogar ich mich schütteln muss. Harry guckt gespannt. Einer muss was sagen.<br />
A. erbarmt sich: &#8220;Was ist das Süße?&#8221;<br />
&#8220;Creme de Banane.&#8221; Wir gucken uns gegenseitig an. Wir müssen es ihm schonend beibringen.<br />
&#8220;Harry, einen Tick weniger davon, dann ist er perfekt!&#8221;<br />
Harry ist nicht überzeugt. Er steht noch immer bei uns. Einer muss austrinken. Ich hole tief Luft und ziehe durch. That&#8217;s what friends are for.<br />
&#8220;Lecker&#8221;, schließe ich ab. Harry freut sich und räumt ab. Ich habe tierisch einen sitzen.</p>
<p>Wir torkeln die 300 Treppen vom Knieper zum Disco Krebs. C. will nicht zuerst rein, deshalb wage ich kopfüber den Vorstoß in die rauchige Disse. Beim Anblick wird mir dann allerdings doch irgendwie übel. Die anderen Girls schieben mich von hinten weiter in den Raum.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><em>&gt;&gt; Maria, Mariaaaa &#8211; she remind me of a West Side Story. Growin&#8217; up in Spanish Harlem. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p>Selbstgemalte Orkas, Delfine und nautische Symbole zieren die Wände. Die Tanzfläche ist von Spiegeln umgeben, Nebel wabt, es tanzt keiner. Natürlich.<br />
Alle kleben anstattdessen prollig an der Bar (Stichwort: Oase, Berlin Alexanderplatz).<br />
Wir setzen uns in drehbare, weiße Discosessel. Alle glotzen. Es läuft Shakira. Wir brauchen Schnaps. Ich gehe mit A. durch die Jugendlichen (alle unter 30) hindurch direkt zur Bar.<br />
&#8220;Vier Wodka Cranberry bitte&#8221;, sage ich. Die Barkeeperin schüttelt den Kopf und hält uns eine Flasche klaren Apfelsaft hin.<br />
&#8220;Oder halt viermal das da&#8221;, resigniere ich. Wir schaffen die Getränke durch das feindliche Gebiet zurück zu den Mädels. Jetzt muss getrunken werden. Und zwar von der Mitte zur Titte. Ein Typ mit geligen Haaren, schwarzer Sonnenbrille und weißem Schlips (Ja ist denn schon Halloween?) kommt lässig auf uns zugetanzt.<br />
&#8220;Hey, wo kommt ihr her?&#8221;, will er wissen.<br />
&#8220;Berlin!&#8221;<br />
&#8220;Wien?&#8221;<br />
&#8220;Ja genau. Wien.&#8221;</p>
<p><strong><em>&gt;&gt; I wanna fcuk you, fcuk you, you already know. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p>Ein zweiter stellt sich vor. Er sei Rapper und hätte gerade einen Record Release Gig hier im Disco Krebs hinter sich. Spannend. Über Cros Easy bonden wir ein wenig &#8211; ist hier also auch schon angekommen. Respekt. Inzwischen hält uns nicht mehr viel auf den Stühlen. Wir wagen uns ins Herzstück der Location.<br />
Die Tanzfläche besticht durch ihre Sauberkeit. &#8220;Drinks sind beim Tanzen verboten&#8221;, werden wir in unsere Schranken gewiesen. Wir stellen den Fusel ab. Das sollte man in Berlin auch mal durchsetzen. Rauchen ist hingegen überall erlaubt. Ich zünde mir drei hintereinander an.</p>
<p><strong><em>&gt;&gt; Know you&#8217;re in heaven smiling down. Watching us while we pray for you. Every day we pray for you. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3381" title="" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/579138_10151149288883721_1801120139_n1-300x300.jpg" width="300" height="300" /></p>
<p>Die Mädchen des Disco Krebs freuen sich eher nicht so über unseren Besuch. Sie glotzen zickig. Wir liefern uns einen anmoderierten Dance-Off. Keine Ahnung, wer gewinnt. Wir haben natürlich die krasseren (nicht unbedingt erotischeren) Moves drauf, es fehlt uns in letzter Instanz aber an Extensions.<br />
Ich gucke an mir herunter. Ich trage gefütterte Oma-Schneeschuhe, Strumpfhose unter der Jeans, Wollpulli. Und Haare. Vom Winde verweht. Neben mir hängt meine gesteppte Wattejacke. Ich sehe so richtig schön scheiße aus. So würde ich in Berlin nicht mal zum Späti gehen. Ich muss mich mir noch schöner saufen.</p>
<p><strong><em>&gt;&gt; I wanna dance, and love, and dance again. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-3384" title="" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-11-12-um-14.36.37-300x300.png" width="300" height="300" /></p>
<p>&#8220;Wodka Cooola!&#8221;, brüllt A. Ich halte es für einen Scherz. Dann steht der Drink vor mir. Na, hilft ja nix. Ich exe.</p>
<p>So langsam gefällt mir die älteste Disco Deutschlands richtig gut. Alle haben auch extrem gute Laune. Auf der Toilette sprühen wir uns gegenseitig mit Duftneutralisator ein. Dann noch ne Runde kleiner Feigling, noch ne Runde West Lights, Gruppenfotos mit den Boys &#8211; der Laden gehört uns!</p>
<p>Sogar Melly (Barkeeperin/Tänzerin/DJane/<wbr />Sängerin) mag uns. Und Cosimo, der Robben-Rapper. Die fremden Mädchen sind schon gegangen, als ich auf dem Boden liege, um den Sonnengruß zu performen &#8211; megasynchron zur Musik. Da macht dann auch die saubere Tanzfläche plötzlich Sinn.</p>
<p><strong><em><br />
&gt;&gt; Esta no no no, esta no no no, esta no no no, esta si. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p>Melly hat inzwischen die Mix-CD, die den ganzen Abend lief, auf unseren Wunsch gegen &#8220;alles von Rihanna&#8221; getauscht. A. bringt eine neue Runde Schnäpse &#8211; ganz ohne Geld, ich bin beeindruckt. Es ist kurz vor drei und ich habe jetzt schon gesoffen für bis um sieben.</p>
<p><strong><em>&gt;&gt; We found love in a hopeless place. We found love in a hope-less place. &lt;&lt;</em></strong></p>
<p>Erklärtes Ziel &#8220;Krebsverbot&#8221; kriegen wir irgendwie nicht hin. Wir sind halt nicht ganz so cool wie Harry aus der Kneipe Knieper &#8211; dem ältesten Knieper Deutschlands.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ACHTUNG! Für alle, die nun interessiert sind: Am Samstag, dem 10.11. findet im <a title="Disco Krebs auf Facebook" href="https://www.facebook.com/DiscothekKrebs" target="_blank">Disco Krebs</a> ab 20 Uhr ein Gangnam Style Flashmob statt! Getränke gibt&#8217;s gratis.</p>
<p>Und hier noch ein Track unseres herzallerliebsten Robben-Rappers. Go Robbi!</p>
<p><iframe width="960" height="540" src="http://www.youtube.com/embed/Vh-uLdriXJA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(alle Fotos: Annelie Jasmin)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #ba36c8;"><strong><a title="Gay Night Out. All in." href="http://mymagictypewriter.com/gay-night-out-all-in/"><span style="color: #ba36c8;">Gay Night Out. All in.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #ba36c8;"><strong><a title="Gefangen im Bauch des fiesen Katers." href="http://mymagictypewriter.com/gefangen-im-bauch-des-fiesen-katers/"><span style="color: #ba36c8;">Gefangen im Bauch des fiesen Katers.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #ba36c8;"><strong><a title="Ein erholsames Wochenende in den Bergen" href="http://mymagictypewriter.com/ein-erholsames-wochenende-in-den-bergen/"><span style="color: #ba36c8;">Ein erholsames Wochenende in den Bergen.</span></a></strong></span></p>
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