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	<title>mymagictypewriter. &#187; Jungs sind voll doof!</title>
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		<title>Whatsapp-Sex. Steckste nich drin.</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jul 2013 17:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Intro-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich benutze Whatsapp jeden Tag. Ich habe viele schöne Gruppen dort. Es geht um Treffen in Bars, neue Gerüchte und den Austausch schmackhafter Rezepte. Sehr praktisch. Neulich stehe ich im Bad, sehe aus wie Sau und hänge gerade Wäsche auf, als meine Online-Affäre anfängt, anzügliche Sachen zu schreiben. Ich finde es witzig und steige drauf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich benutze Whatsapp jeden Tag. Ich habe viele schöne Gruppen dort. Es geht um Treffen in Bars, neue Gerüchte und den Austausch schmackhafter Rezepte. Sehr praktisch.</p>
<p>Neulich stehe ich im Bad, sehe aus wie Sau und hänge gerade Wäsche auf, als meine Online-Affäre anfängt, anzügliche Sachen zu schreiben. Ich finde es witzig und steige drauf ein. &#8220;Oh ja, Baby. Ich bin heiß&#8221;, schicke ich zurück, während ich Baumwollschlüpper aufhänge und kichere.</p>
<p>Ich kriege ein Foto. Cool! Ich lade es runter.<br />
Es ist ein Penis. Es ist <i>sein</i> Penis! Ups, ach, anscheinend meint er es ernst mit diesem sexy Chat?</p>
<p>Ehrlich gesagt bin ich kein sexueller Mensch. Es gibt sogar Leute, die beschreiben mich als &#8220;so erotisch wie eine Tennissocke&#8221;<br />
Es ist mein erstes Penisfoto. Dreißig Jahre lang habe ich mich gegen digitale und analoge Erotikfotos gewehrt. Und jetzt starrt es mich unverhofft von meinem Handy an. Hallo Penis. Und siehe da, sooo schlimm ist es gar nicht. Im Gegenteil.<br />
Interessant.</p>
<p>Irgendwas sollte ich nun wohl zum Gemächt sagen. Ich schreibe was ansatzweise Gewagtes zurück. Ich muss noch über die Peinlichkeit des geschriebenen Wortes hinweg kommen. Worte mag ich ja eigentlich. &#8220;Leck meine Nippel, Tiger!&#8221;, schreibe ich im echten Leben aber selten. Und wenn, dann ganz bestimmt nur in nicht-sexuellen, ironischen Zusammenhängen.</p>
<p>&#8220;Ich will auch ein Bild von dir&#8221;, erwidert er. &#8220;Untenrum.&#8221;<br />
Von mir? Nee. Also nee. Da kann ich es ja gleich bei Instagram hochladen.<br />
&#8220;Biiiiitte!&#8221;, bettelt er.<br />
Na gut. Man könnte ja testweise mal &#8230;<br />
Ich mache ein Foto. Sekunden später starre ich auf das Ergebnis. Das gehört doch bitte nicht tatsächlich zu <i>meinem</i> Körper?? Die erotische Stimmung ist sofort komplett ruiniert. Niemals im Leben schicke ich das wem!<br />
Glücklicherweise gehen alle Bilder dieses Chats durch die Quality Assurance-Abteilung &#8211; also mich.<br />
Delete!</p>
<p>Das kann man bei normalem Sex zum Beispiel auch nicht. &#8220;Tschuldigung, ich müsste kurz meine Oberschenkel besser ausleuchten und meinen Unterleib zensieren.&#8221;</p>
<p>Wir schicken also Fotos hin und her. Hier mal ein Nippel, dort mal ein gekringeltes Schamhaar. Mein Kopfkino spielt komplett verrückt. Ich finde es super. Whatsapp-Sex! Das neue Ding!<br />
Vielleicht macht diese Art von Sex Sinn für mich? Eigentlich könnte es genau meine Art von Sex sein: ohne Anfassen, ohne Beine rasieren, ohne Verhütung, ohne Syphilis, ohne Walk of Shame.<br />
Ich bin on.</p>
<p>Und dann, plötzlich &#8211; zwischen all den versauten Worten und Bildern &#8211; ein Gedanke.</p>
<p>AUSZEIT!</p>
<p>Hatte ich gestern im Büro nicht zuerst mein Handy mit meiner Dropbox verknüpft und dann auch gleich noch alle Smartphones und Tablets der Firma? Für mehr Speicherplatz? Und schickt mein Handy nicht alle Fotos automatisch in die Dropbox?<br />
Werden folglich meine Vagina Dialoge gerade in Echtzeit auf das iPad mini meines Chefs gebeamt?<br />
Sollte dieses virtuelle Unterfangen in einem ganz anderen Höhepunkt gipfeln als geplant? Sollte alles anders (Achtung!) kommen?</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt ist mir längst klar: Eine gemeinsame Nacht im Chatverlauf nachlesen zu können hat nicht nur Vorteile. Tippen über Titten, schreiben übers Reiben, sinnieren übers Penetrieren? Generell super, aber „safety first“ &#8211; das gilt auch im virtuellen Raum.</p>
<p>Die gemeinsame Nacht beende ich nicht mit einem innigen Kuss, sondern mit den Worten: &#8220;Wenn das hier jemals jemand sieht, ich schwöre, dann hacke ich dir beide Beine ab!&#8221;</p>
<p>Am nächsten Morgen bin ich etwas früher im Büro und checke noch mal die Handys und Tablets. Nix. Na immerhin.</p>
<p>Ab und zu gehe ich auch noch auf www.dieschlampevonwhatsappnackt.com und suche nach Bildern von mir. Wahrscheinlich gibt es dann doch schönere Möglichkeiten zu lieben.<br />
Sollte ich mal ausprobieren.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-4081" alt="Chat_1005px" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Chat_1005px.jpg" width="640" height="520" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dieser Text erschien auch im <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Intro-Magazin online" href="http://www.intro.de/news/newsfeatures/23072062/vom-winde-verwoehnt-kolumne-neues-aus-jules-welt" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Intro-Magazin</span></a></strong></span>. Alle meine Intro-Texte gibt es <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Jule Müllers Intro-Profil" href="https://www.intro.de/logintro/916833" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">hier</span></a></strong></span>. Zu Facebook geht es <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="My Magic Typewriter auf Facebook" href="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">hier entlang</span></a></strong></span>.</p>
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		<title>&#8220;Du riechst NICHT nach Mensch.&#8221; Von Pheromonen und Fruchtzwergen.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 09:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Ich inhaliere mein Shirt aus dem  Quick &#8216;n Fresh Gefrierbeutel. Wie neulich angekündigt, gehe ich gleich auf eine Pheromonparty. (Wer das Partyprinzip und meine Vorgedanken nachlesen möchte, klickt hier). Mein Shirt riecht irgendwie nach nicht viel. Ich lasse Linda noch mal gegenchecken. Den eigenen Mief nimmt man doch selbst nicht wahr oder? Sie gibt die Tüte für [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ich inhaliere mein Shirt aus dem  Quick &#8216;n Fresh Gefrierbeutel. <span style="color: #333333;">Wie neulich angekündigt, gehe ich glei</span>ch auf eine Pheromonparty. (Wer das Partyprinzip und meine Vorgedanken nachlesen möchte, <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Smell you later!" href="http://mymagictypewriter.com/smell-you-later/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">klickt hier</span></a></span></strong>). Mein Shirt riecht irgendwie nach nicht viel. Ich lasse Linda noch mal gegenchecken. Den eigenen Mief nimmt man doch selbst nicht wahr oder? Sie gibt die Tüte für die anstehende Festivität frei und ext noch einen Wodka. Vorglühen und Qualitätssicherung abgeschlossen. Es kann losgehen.</p>
<p>Wir stehen noch vor der Location und trinken unsere Biere aus, als wir schon vom ersten Journalisten mit Tonband interviewt werden. Auf welchen Geruch wir abfahren würden. Holz, Vanille und Waschmittel sind hoch im Kurs. Interessant.</p>
<p>Wir gehen rein.</p>
<p>Die Gäste der Party sind schöner und ein bisschen weniger desperate als erwartet. Ein einsamer DJ legt auf.<br />
Und nun? Ich kauf doch nicht den Geruch im Sack! Oder doch? Mal gucken. Ich rieche mich durch den Grabbeltisch der Pheromone.</p>
<div id="attachment_3913" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3913" alt="Pheromonparty 3" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.11.01.png" width="638" height="421" /><p class="wp-caption-text">Die Mädchenseite riecht nach Parfum oder Fruchtzwergen.</p></div>
<p>Manches müffelt nach Essen, manches einfach irgendwie strange. Schweiß finde ich nicht so richtig. Das ist okay so. Vieles riecht einfach nach nichts. Nichts ist aber auch nicht gut. Ich checke die weibliche Konkurrenz. Schnell ist klar: Die Mädchen auf der anderen Seite des Tisches haben mit Parfüms getrickst.</p>
<p>Ich entscheide mich für zwei Tütchen mit einem Waschmittelodeur. Der Fotograf macht ein paar Bilder mit jeder Tüte. Irgendein Kamerateam filmt. RTL. Angst.</p>
<div id="attachment_3916" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class=" wp-image-3916 " alt="Tu einfach ganz locker, während du von RTL gefilmt wirst, Linda." src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.11.13-1024x679.png" width="638" height="420" /><p class="wp-caption-text">Tu einfach ganz locker, während du von RTL gefilmt wirst, Linda.</p></div>
<p>In einem Raum mit großer Leinwand laufen die Fotos der Singles mit Beutelchen und Nummer durch. Anstatt &#8220;Mann&#8221; hätte ich jetzt doch lieber &#8220;Flachmann&#8221;. Ich hole mir noch einen Drink.</p>
<p>Auf meinem eigenen Foto halte ich die Tüte des Vertrauens sinnvollerweise vor mein Gesicht. Na, vielleicht steigert das ja meine Chancen.</p>
<div id="attachment_3911" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3911" alt="Zwischen Journalist und Justin Bieber." src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Phermone.jpg" width="638" height="319" /><p class="wp-caption-text">Zwischen Journalist und Justin Bieber schnüffle ich an etwas Gestreiftem.</p></div>
<p>Ein Mann zeigt ein Shirt ins Bild. Er trägt Brille, Bart und kariertes Hemd. Nummer 39.<br />
DAS BIN ICH!<br />
Dann stehe ich vor ihm.</p>
<p>&#8220;Hi.&#8221;<br />
&#8220;Hi, na?&#8221;</p>
<p>Er erklärt mir, was er an meinem Geruch mochte. &#8220;Nicht so fake.&#8221; Und vergleicht mit meinem Hals. Strange? Irgendwie nicht.<br />
Ich frage mich, warum er auf dieser Party ist. Er ist niedlich. Der könnte auch einfach wen in einer Bar ansprechen. Er erzählt mir, wie er in der Schule vor den Mädchen immer rot geworden ist. Und dass er sich nie trauen würde, den ersten Schritt zu machen. Seine Freunde stehen im Türrahmen und gucken und kichern.<br />
Ich weiß, was er meint, verstehe es trotzdem nicht.<br />
Sein Shirt riecht solide. Ungefährlich. Nachdem ich ihm gesagt habe, dass er sich ruhig mal was trauen kann, weil er toll ist, lasse ich ihn gehen. Er ist ca. fünf Jahre jünger und einen Kopf kleiner. Auch schon wieder schade.</p>
<p>Ich tausche Karten mit Presseleuten. Dann trinke ich noch was. Jemand sagt über mein Shirt: &#8220;Es riecht NICHT nach Mensch.&#8221; Aha.</p>
<div id="attachment_3923" class="wp-caption alignleft" style="width: 648px"><img class="size-full wp-image-3923" alt="Pheromonparty 5" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.10.10.png" width="638" height="422" /><p class="wp-caption-text">Die Pheromonisierung des Seins.</p></div>
<p>Als die Party schon die Werbebanner abnimmt, sitze ich noch mit fünf Leuten da. Wir haben über dem Thema Körpergeruch gebondet. Dann stehen wir alle zusammen vor der Bar. &#8221;Gehen wir noch irgendwo was trinken?&#8221; Das machen wir dann auch.</p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 648px"><img alt="Pheromonparty 6" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-22-um-11.10.48.png" width="638" height="429" /><p class="wp-caption-text">Daumen hoch für die Kamera. Nächstes Mal machen wir aber was anderes, okay?</p></div>
<p>Fazit:</p>
<p>Pheromonparties haben ein Problem: Es sind Singleparties. Parties für Singles.<br />
Und Angst und Verzweiflung kann man nun mal riechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Lindas Artikel zum Thema findet ihr übrigens bei <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Mit Vergnügen" href="http://www.mitvergnuegen.com/2013/alltag-raus-nase-rein-deutschlands-erste-pheromon-party/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Mit Vergnügen</span></a></strong></span>. Und besucht mich doch auch mal auf <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="My Magic Typewriter auf Facebook" href="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter"><span style="color: #3366ff;">Facebook</span></a></span></strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"><a href="http://mymagictypewriter.com/finya-einfach-verliebenlasziv-vogeln/"><span style="color: #3366ff;"><b>Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</b></span></a></span><br />
<span style="color: #3366ff;"> <a href="http://mymagictypewriter.com/smell-you-later/"><span style="color: #3366ff;"><b>Smell you later.</b></span></a></span><br />
<span style="color: #3366ff;"> <a href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/"><span style="color: #3366ff;"><b>Checkliste für brauchbare Männer.</b></span></a></span></p>
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		</item>
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		<title>Smell you later! Deutschlands erste Pheromonparty</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 20:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
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		<description><![CDATA[Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen. &#160; Und dann: Eine Pressemitteilung landet auf meinem Schreibtisch. Es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen.</p>
<p><a href="http://axcitelp7.com/product/index.php"><img class="alignleft size-full wp-image-3776" alt="Any girl, any time" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.43.581.png" width="638" height="223" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann: Eine <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Pheromon-Party Pressemitteilung" href="https://www.shopaman.de/presse/pressemitteilungen/pheromon-party" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Pressemitteilung</span></a></span></strong> landet auf meinem Schreibtisch. Es geht um die erste offizielle Pheromonparty Deutschlands. Was soll das bitte sein? Auf einem zugehörigen Bild schnüffelt eine lebensbejahende Frau an der Achsel eines Typen. Ich bin angeekelt, aber fasziniert.</p>
<p>Das Konzept der Party ist folgendes: Man bringt ein mehrfach nachts getragenes und luftdicht verschlossenes T-Shirt mit, das vor Ort mit einer Nummer versehen wird. Dann widmet man sich einem Haufen männlich markierter Kleidungsstücke und erriecht sich brauchbare Single-Männer. Mit der Plastiktüte des Vertrauens wird dann ein Foto von einem gemacht, das auf der Party über eine Leinwand läuft. Der zum Shirt gehörige Mann kann sich dann anhand des Bildes entscheiden, ob er reden/ flirten/fummeln möchte.</p>
<p>Mir wäre es lieber, wenn Menschen generell nach nichts riechen würden. Nach nichts und Parfum. Die Vorstellung, an Fremden im Rahmen einer Abendveranstaltung riechen zu müssen, finde ich so absurd und beängstigend, dass sich mir sofort die Fußnägel aufrollen. <strong>Ich muss da auf jeden Fall hin!</strong> Mit meiner Freundin Linda, die auch ein Ding für schmerzhafte Grenzerfahrungen hat.</p>
<p>Ich checke die Liste der Teilnehmer bei Facebook. Scheint, als würde das Angebot eher überschaubar bleiben. Super. Singleparty zu fünft. Ich kann es kaum abwarten. Ob es da wohl Schnaps gibt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3768" style="border: 1px solid black;" alt="Facebook Event" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.04.061.png" width="471" height="218" />Es gab mal eine Show in England (Oder war es Deutschland? Egal). Da haben sich die Kandidaten ausschließlich mit verbundenen Augen gedatet. Sie durften anfassen, schmecken, hören, sprechen, saufen, riechen, küssen. Fast alle verliebten sich in wen. Nach Lüftung des Sichtschutzes wollte aber kaum jemand den gerade noch Angebeteten haben. Die Frauen waren da noch härter als die Männer. Fazit meist: Du bist echt super, mir aber zu hässlich.</p>
<p>Also, was ist nun das Geheimnis von Attraktivität? Sind symmetrische Gesichter überbewertet? Kann man mit einer sexy Stimme nichts reißen? Sind Werte, Wesen und Werktätigkeit nur vorgeschobene Kriterien? Vertrauen wir doch am meisten auf unser feines Näschen, das uns den Weg zum richtigen Partner zeigt? Zum Partner, den wir gut riechen können?</p>
<p>Kurz: Ist Ausdünstung größer Ausstrahlung?</p>
<p>Linda und ich werden es herausfinden auf der ersten Pheromonparty Deutschlands. Oder auch nicht.<br />
So oder so: Ich rieche einen guten Blogpost. Oder?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3758" alt="Pheromonparty3" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Pheromonparty3.jpg" width="638" height="357" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer auch zur Party kommen möchte: Alle Infos gibt es auf der <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Facebook Event" href="https://www.facebook.com/events/385502888224379/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Facebook-Eventpage</span></a></span></strong>.</p>
<p>Titelbild: <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="www.shopaman.de" href="https://www.shopaman.de" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">www.shopaman.de</span></a></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #b616de;"><strong><a title="Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln." href="http://mymagictypewriter.com/finya-einfach-verliebenlasziv-vogeln/"><span style="color: #b616de;">Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="U8 und die Leinestraße – Gefahren, Gerüche, Geschissenes." href="http://mymagictypewriter.com/u8-und-die-leinestrase-gefahren-geruche-geschissenes/"><span style="color: #b616de;">U8 – Gefahren, Gerüche, Geschissenes.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="Checkliste für brauchbare Männer" href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/"><span style="color: #b616de;">Checkliste für brauchbare Männer.</span></a> </strong></span></p>
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		<title>Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 14:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Finya.de ist Deutschlands großes, vollständig kostenloses Dating-Portal. Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Partner, nach einem netten Flirt oder einfach nur nach neuen Freunden? Dann sind Sie bei Finya.de genau richtig. Warum fürs Verlieben bezahlen?&#8221; Das denke ich mir auch. Warum bezahlen, wenn&#8217;s auch umsonst geht? Nach Empfehlungen aus dem Freundeskreis, melde ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Finya.de ist Deutschlands großes, vollständig kostenloses Dating-Portal. Sind Sie auf der Suche nach einem neuen Partner, nach einem netten Flirt oder einfach nur nach neuen Freunden? Dann sind Sie bei Finya.de genau richtig. Warum fürs Verlieben bezahlen?&#8221;</strong></p>
<p>Das denke ich mir auch. Warum bezahlen, wenn&#8217;s auch umsonst geht? Nach Empfehlungen aus dem Freundeskreis, melde ich mich heimlich, weil voll peinlich, bei Finya an.</p>
<p>Volle Vorfreude auf tolle Bekanntschaften richte ich mein Profil ein. Ein Foto, ein Statement, Äußerliches und ein paar Fragen zum Thema Ernährung, Partnerschaft und Freizeit. Dann warte ich einfach ab. Noch während mein Foto auf seine Freischaltung wartet, kriege ich die ersten Mails. Ob die Verfasser einfach unheimlich nett zu allen Frauen oder schlichtweg verzweifelt sind, kann ich nicht ganz feststellen. Ich ignoriere sie erst mal.</p>
<p>Ich klicke mich durch Männer in meiner Nähe. Da es hier, wie zum Beispiel bei <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Elitepartner – der trockene Akademiker mit Niveau" href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Elitepartner</span></a></span></strong>, keinen Wesenstest gibt, nach dessen Ergebnis man mit anderen gematcht wird, kriege ich vom Bundeswehrsoldaten bis zum Technoopfer alles aufgetischt. Ich gebe jedem Bild etwa eine Sekunde, dann klicke ich weiter. Das reicht völlig für eine Beurteilung. Nach 300 Sekunden bin ich erschöpft, habe aber drei Männer mit einem Stern als Favorit markiert.</p>
<p>Später, als mein Bild sichtbar ist, häufen sich die Mails. Und eins wird schnell klar: Möchte man viele Nachrichten von sex- und vielleicht sogar heiratswilligen Männern kriegen, ist man hier richtig. Auch ich freue mich natürlich über die Zuschriften, muss aber feststellen, dass die Mitglieder entweder zu hässlich/doof oder ich zu wählerisch bin. So manch einer schreibt mir eine freundliche Nachricht. Leider aber kann ich mich wirklich nicht frei von optischen Vorstellungen machen. Ich hab nicht mal einen Typ Mann, aber ich weiß, was ich alles nicht möchte: Männer mit Anzug und Krawatte, Dreads, oberkörperfrei, neben einer Zimmerpflanze, vor einem Sportwagen, auf einer Katze jenseits der Fünfzig, unter 1,60 und/oder ohne Foto.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-3094" title="Auswahl" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Finya1.jpg" width="655" height="427" /></p>
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<p>Bin ich einfach zu wählerisch? Oder noch schlimmer: zu oberflächlich? Vorsichtshalber gehe ich später alle Zuschriften mit einem Mädchen und einem Jungen durch. Vielleicht habe ich ja ein paar versteckte Perlen übersehen? &#8211; Nein, auch die anderen sind von der Ausbeute gänzlich unbeeindruckt bis angewidert. Das beruhigt.</p>
<p>Einige Männer schreiben, nachdem sie keine Antwort bekommen, noch ein zweites, drittes und sogar viertes Mal.</p>
<p>&#8220;Na? Schüchtern?&#8221;<br />
&#8220;Nein, ich hab nur leider keine Lust auf Analverkehr mit einem übergewichtigen, alten Mann im Jogginganzug.&#8221;<br />
&#8220;Nicht so bissig, kleine Lady. Was hast du an?&#8221;<br />
Würg.</p>
<p>Im echten als auch Onlineleben bin ich sehr bemüht, freundlich zu sein. Ich mag es nicht, wenn Leute mich nicht mögen. Nicht mal die, die ich selbst nicht mag. Die höflichen Mails nicht zu beantworten, verlangt mir alles ab. Mit jeder Nachricht wächst mein schlechtes Gewissen. Es wird schnell klar, dass ich es hier nicht lange aushalten werde. Der soziale Druck ist zu hoch. Freundliche Mails machen übrigens nur etwa die Hälfte aller Nachrichten aus. Der Rest ist anzüglich, beleidigend, Spam (auch das gibts) oder reinkopiert, wenn man Glück hat, noch mit dem Namen der Vorgängerin in der Anrede.</p>
<p><a href="http://www.graphitti-blog.de/2011/11/27/manner-die-in-online-singleborsen-angemeldet-sind/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-3122" title="Dating" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/graph1.jpeg" width="600" height="463" /></a></p>
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<p><em>Quelle: <span style="color: #3366ff;"><strong><a href="http://www.graphitti-blog.de/2011/11/27/manner-die-in-online-singleborsen-angemeldet-sind/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Graphitti-Blog</span></a></strong></span></em></p>
<p>Nach vier Tagen antworte ich dann mal zwei Leuten, die ich als das kleinste Übel einstufe. Mal gucken, was sich so entwickelt. Vielleicht sind sie ja sympathisch?</p>
<p>Der erste antwortet. Drei Sätze und vier Rechtschreibfehler. Okay, mit Mühe sehe ich darüber hinweg. Man will ja nicht kleinlich sein.<br />
Dann möchte er, dass ich ihn anrufe. Er erklärt mir, dass lange Emailstränge die Erwartungen schüren. Erwartungen, die dann oft nicht zu erfüllen seien. Und jede Enttäuschung koste Kraft, die er nicht mehr bereit sei, zu investieren. Außerdem sei es besser, sich von Finya zu entfernen, um die Konkurrenz zu minimieren.</p>
<p>Irgendwie tut er mir Leid. Wo ich noch Romantik hinter jeder Ecke vermute, ist er schon total abgeklärt.</p>
<p>Und mal abgesehen davon, dass ich echt ungerne mit Fremden telefoniere, bin ich wenig motiviert, ihn anzurufen. Der Fakt, dass ich ihm das nicht genau so schreibe, macht ihn nervös. Er wird patzig.</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich verstehe nur Bahnhof. Klare offene einfache Sätze, am Kontext des Gesprächs orientiert, Fragen beantwortend, Fragen stellend und Gesprächsfluss bildend. Derartiges (Briefe schreiben) ist Deutschunterricht 4. Klasse.&#8221;</p></blockquote>
<p>Kommt bei mir Bombe an.</p>
<p>Die Anonymität macht mir zu schaffen. Man weiß nichts über die Leute. Wo ich bei Facebook fleißig mit Daten rumschmeiße, knausere ich hier mit den Details. Sogar &#8220;Ich wohne in Neukölln.&#8221; scheint mir unangebracht. In meinen Augen sind hier alle schon halbe Stalker, enttäuscht vom Leben und mit nichts zu verlieren. Bereit, vor meinem Fenster aufzutauchen &#8211; mit Pfingstrosen oder Flammenwerfer.</p>
<p>Man kann Leute bei Finya auch bewerten. Nach ihrem Aussehen. Von den Fotos zweier Männer sucht man sich das attraktivere aus. Finya errechnet im Hintergrund dann für jedes Mitglied einen Marktwert zwischen 1 und 10.</p>
<p>Nach vier Tagen hat das System auch genug Daten über mich gesammelt. Spannend.<br />
Ich starre auf die rote Zahl neben meinen Bildern.<br />
Ich bin eine WAS?<br />
Eine 3,3??<br />
Das MUSS ein Versehen sein.<br />
Ich klicke Refresh. Es bleibt dabei. 3,3.<br />
Also, ich bin wirklich keine volle Punktzahl, aber überdurchschnittlich unattraktiv? Frechheit.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3143" title="Mail" alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2012-07-31-um-10.49.07.png" width="542" height="223" /></p>
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<p>Nach sieben Tagen habe ich Post von über fünfzig Männern bekommen, davon etwa fünf beantwortet. Alle kamen sehr schnell auf ein Date zu sprechen. Ich wollte keinen einzigen davon treffen.</p>
<p>Eigentlich ist es ja eine Traumvorstellung: interessierte Männer reihen sich vor einem auf und man darf sich welche davon aussuchen. Würde ich in der Disko auch immer sofort mitmachen. Wenn man sich allerdings niemanden aus der Schlange aussuchen möchte, dann kippt das Ganze in etwas Unangenehmes. Dann ist der Return on Investment schlichtweg zu niedrig und die Awkwardness auf Dauer zu hoch.</p>
<p>Einem müden Wikinger, einem kleinen Franzosen und einem bärtigen Türken schreibe ich eine Abschiedsmail, in der ich mich für ihre Zuschrift bedanke und ihnen viel Glück auf der Suche wünsche.</p>
<p>Bevor ich auf den Abmeldungsbutton klicke, halte ich noch mal kurz inne. Was, wenn die nächste Mail ein Treffer wäre? Was, wenn der Traummann morgen schreiben würde? Dann kommt eine neue Nachricht rein. Ich öffne sie. Leo, 51 fragt, ob Machtspiele und SM für mich ein Thema seien. Dann klicke ich endlich den verdammten Button.</p>
<p>Auf meinem Profil prangt inzwischen übrigens eine große, rote 3,0.</p>
<p>Na danke, Finya.</p>
<p style="text-align: center;">                            <img class=" wp-image-3151 aligncenter" title="Für alle Dating-Trolls." alt="" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Foto-am-09-08-2012-um-18.42.jpg" width="448" height="336" /></p>
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<p>Lieblingsmails:</p>
<p>- Donnerstag, 08:16h &#8211; Kategorie: Witze.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Kommt ein Mann in eine Kneipe, geht an einer kleinen Gruppe angetrunkener Jugendlicher vorbei, direkt zu auf den Wirt und fragt: Hattu Möhren?&#8221;</em></p></blockquote>
<p>- Samstag, 08:28h &#8211; Kategorie: Offtopic.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;&#8230; hörst du schon den Trecker??&#8221;</em></p></blockquote>
<p>- Sonntag, 09:34h &#8211; Kategorie: Intimes.</p>
<blockquote><p><em>&#8220;(&#8230;) Vielleicht wird das ja der Auftakt eines ganz netten, unverfänglichen und unterhaltsamen Abends mit einer Aussicht auf ein intensives Kennenlernen! Ich bin mal frech: Männer und Frauen passen nie zusammen, außer in der Mitte, und um genau das geht es hier! Ich will ja nicht heiraten, sondern entspannt und sinnlich verführen, Spaß haben und lasziv vögeln, einfach genießen. *g* Viele Grüße.&#8221;</em></p></blockquote>
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<p>Lets stay in touch on <strong><span style="color: #3366ff;"><a href="https://www.facebook.com/MyMagicTypewriter" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Facebook</span></a></span></strong>.</p>
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<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #bd32cd;"><a title="Elitepartner – der trockene Akademiker mit Niveau" href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/"><span style="color: #bd32cd;"><strong>Elitepartner &#8211; der trockene Akademiker mit Niveau.</strong></span></a></span><br />
<span style="color: #bd32cd;"><a title="Smell you later!" href="http://mymagictypewriter.com/smell-you-later/"><span style="color: #bd32cd;"><strong>Smell you later &#8211; Deutschlands erste Pheromonparty.</strong></span></a></span><br />
<span style="color: #bd32cd;"><a title="Swahili versteht doch keine Sau." href="http://mymagictypewriter.com/swahili-versteht-doch-keine-sau/"><span style="color: #bd32cd;"><strong>Swahili versteht doch keine Sau &#8211; wie man sich entliebt.</strong></span></a></span></p>
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		<title>Checkliste für brauchbare Männer</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 21:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[brauchbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[liste]]></category>
		<category><![CDATA[männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer kennt es nicht&#8230; Man steht im Club, an der Supermarktkasse oder im Solarium und &#8211; zack &#8211; verliebt man sich spontan in einen muskulösen Typen mit Tattoo auf dem Hintern. Man trinkt sich einen an, hat Sex, dann Kinder, Bausparvertrag und Hochzeit. In dem Trubel vergisst man oft, sich die elementarste aller Fragen zu [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt es nicht&#8230; Man steht im Club, an der Supermarktkasse oder im Solarium und &#8211; zack &#8211; verliebt man sich spontan in einen muskulösen Typen mit Tattoo auf dem Hintern.<br />
Man trinkt sich einen an, hat Sex, dann Kinder, Bausparvertrag und Hochzeit. In dem Trubel vergisst man oft, sich die elementarste aller Fragen zu stellen: Hat der überhaupt alle Tassen im Schrank?<br />
Das ist gefährlich, denn mit ziemlicher Sicherheit sitzt man 20 Jahre später mit einem sabbernden Kleptomanen fest, der von sich nur in der dritten Person Singular spricht. Reine Zeitverschwendung.<br />
Auch ich habe einige falsche Personen gedatet und dabei wertvolle Jahre verloren, in denen ich hätte  so viel erledigen können&#8230; Kein Wunder, dass die Steuererklärung ewig liegen blieb.<br />
Seitdem ich meine revolutionäre Checkliste benutze, ist alles besser geworden. Sie basiert auf jahrelangen Erfahrungen mit Opfer-Männer jeglicher Couleur. Sie ist wissenschaftlich anerkannt, einfach in der Handhabung und führt immer zum Erfolg. Bzw. Misserfolg.<br />
Als ungefährlichstes aller Verhütungsmittel ist sie sicherer als die Pille.</p>
<p>Am besten trägt man immer ein paar Kopien in der Clutch. Wann und wie man die Liste ausfüllt, ist Geschmackssache. Ich arbeite da gerne mit mindestens einer Exfreundin und mit der Mutter des potentiellen Sexualpartners zusammen. Wer nicht so viel Zeit hat, kann das auch nach der Party in der Tram auf dem Weg zu ihm erledigen. Wichtig ist, dass die Fragen ohne wertenden Unterton vorgelesen werden. Wir unterstellen nichts. Wir sind frei von Vorurteilen und anerzogener Skepsis. Es sollte eine Atmosphäre des Vertrauens und der Ungezwungenheit geschaffen werden. Hierbei empfiehlt es sich, mit Räucherstäbchen und einem magischen Zirkel aus weißem Licht zu arbeiten. Zur Not hilft aber auch ein Becher Absinth.<br />
Eine weitere anerkannte Methode ist das zufällig scheinende Einstreuen der Fragen im Verlaufe eines Restaurantbesuchs. Vorteil hier ist, dass der Gesprächspartner garantiert keinerlei Verdacht schöpft.</p>
<p>Die Liste ist in drei Bereiche unterteilt, die aus je fünf Fragen bestehen. Angefangen wird mit den Basics. Die Fragen werden im Verlauf immer schwieriger. Wird auch nur eine der Fragen mit &#8216;Ja&#8217; beantwortet, faltet man die Liste ruhig zusammen, gibt dem Gegenüber die Hand und wünscht ihm einen schönen Abend. Später löscht man seine Nummer und alle Verknüpfungen in den sozialen Netzwerken. Ohne Ausnahmen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/100608_ida_werbung_016/" rel="attachment wp-att-1890"><img class="aligncenter size-full wp-image-1890" title="100608_ida_werbung_016" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/100608_ida_werbung_016.jpg" alt="" width="613" height="408" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. Allgemeine Lebensumstände</p>
<p>- Bist du jünger als 25 oder älter als 40?</p>
<p>- Wohnst du noch bei deinen Eltern?</p>
<p>- Bist du in einer Beziehung?</p>
<p>- Warst du schon mal bei &#8220;Mitten im Leben&#8221;?</p>
<p>- Bist du rechtsradikal, Straight Edger, Mormone, PETA-Aktivist oder generell religös?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Körperliche und geistige Fitness</p>
<p>- Nimmst du Anti-Depressiva und/oder Ritalin?</p>
<p>- Liegen in deiner Familie schwere Formen von Erbkrankheiten vor?</p>
<p>- Findest du dich selbst überdurchschnittlich schön?</p>
<p>- Findest du dich selbst überdurchschnittlich hässlich?</p>
<p>- Hand aufs Herz: Pinkelst du manchmal nachts ein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. Popkulturelle und sexuelle Vorlieben</p>
<p>- Hast du alle Bände von Harry Potter gelesen?</p>
<p>- Ist das hier eigentlich deine Celine-Dion-CD?</p>
<p>- Fühlst du dich manchmal zum Briefträger, dem Nachrichtensprecher oder deinem kleinen Neffen hingezogen?</p>
<p>-&#8217; Two Girls one Cup&#8217; war echt ein super Film, oder?</p>
<p>- Findest du mich zu dick???</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man ihn bis hier noch nicht zu einem &#8216;Ja&#8217; hat bewegen können, folgt die Zusatzfrage: Wie viel ist drei plus drei? (Das ist eine Fangfrage. Die Antwort muss &#8216;sechs&#8217; lauten.)</p>
<p>Achtung &#8211; diese Liste kann auch von Schwulen adaptiert werden. Die Antworten in den Blöcken zwei und drei sollten hierbei allerdings <em>ausschließlich </em> &#8216;Ja&#8217; lauten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In den ersten Jahren kann das häufige Durchfallen von hübschen und vermeintlich tollen Männern an den Nerven zehren. Mein persönliches Mantra:<br />
&#8220;Eines Tages wird er kommen &#8211; the man who doesn&#8217;t tick any of the boxes.&#8221;<br />
Damit ich es niemals vergesse, habe ich es mir mit einem rostigen Buttermesser in den Unterarm geritzt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Seitensprünge auf offener Straße &#8211; das Interview</title>
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		<comments>http://mymagictypewriter.com/seitensprunge-auf-offener-strase-das-interview/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 18:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Interview des Schicksals]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[ex]]></category>
		<category><![CDATA[exfreund]]></category>
		<category><![CDATA[julia]]></category>
		<category><![CDATA[panik]]></category>
		<category><![CDATA[seitensprung]]></category>
		<category><![CDATA[sex and the city]]></category>
		<category><![CDATA[verstecken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lerne Julia in Familie Pohlmanns Wohnzimmer in Köln kennen. Nach einer durchfeierten Nacht liegt sie in ihren Klamotten auf einer Art Matratze. Am Boden neben sich ein Junge. Vorsichtshalber mache ich von den Fremden ein Foto. Man weiß schließlich nie, wann man einen von denen mal erpressen interviewen muss. Julia ist ein eher derber [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lerne Julia in Familie Pohlmanns Wohnzimmer in Köln kennen. Nach einer durchfeierten Nacht liegt sie in ihren Klamotten auf einer Art Matratze. Am Boden neben sich ein Junge. Vorsichtshalber mache ich von den Fremden ein Foto. Man weiß schließlich nie, wann man einen von denen mal <span style="text-decoration: line-through;">erpressen</span> interviewen muss.</p>
<p>Julia ist ein eher derber Typ in einem unfassbar weiblichen Körper: langes, volles Haar, dicker Eyeliner, der auch am Morgen noch perfekt sitzt, Blümchenbluse, Dekolletee, goldener Gürtel, enge Hose, Highheels. Ich weiß nicht, ob es an dem rauen, verkaterten Morgen liegt, aber ich erkenne sofort: Mit der Frau macht man keine Faxen. Die schlägt knallhart zu, wenn ihr ein Gesicht nicht passt. Ich finde sie toll, sie entertaint die Runde, während Rührei und Cola zum Frühstück serviert werden. Julia hat man besser als Verbündete, denke ich, als ich ihr so zuhöre. Als Feindin taugt sie nichts.<br />
Auch nicht als Gast in der eigenen Wohnung. Eine der wenigen Geschichten (oder soll ich sagen &#8216;Legenden&#8217;), die ich über sie aufschnappe, ist die, wie sie spontan samt Kühlschrank in die Mitte einer gediegenen Hausparty fällt. Ich zweifele nicht eine Sekunde daran. Julia hat auf jeden Fall lieb einen an der Waffel.</p>
<p>Über einer Gemeinsamkeit bonden wir dann einen Monat später online: Sie ist angesichts eines Exfreundes mal hinter ein unpassendes Objekt gesprungen, um sich zu verstecken.<br />
Wie ich einst. Einer der wenigen Momente im Leben, wo man sich ernsthaft über eine spontane Selbstentzündung freuen würde.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/seitensprunge-auf-offener-strase-das-interview/imghide-and-seek2/" rel="attachment wp-att-940"><img class="size-full wp-image-940 alignleft" title="imgHide And Seek2" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/imgHide-And-Seek2.jpg" alt="" width="420" height="280" /></a></p>
<p>Ich gebe dem öffentlichen Druck (Töff, Töff) nach und beschließe, sie zu dem Thema zu befragen. Gehören Julia, Carrie Bradshaw und ich zu einer Randgruppe? Wie hoch ist die Dunkelziffer? Passiert Männern das auch? Wie kann man sich schützen?</p>
<p>Ich habe so viele Fragen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> Julia, ich habe dich als junge, selbstbewusste, ich möchte meinen tabulose Frau kennengelernt. Dass du dich vor Menschen verstecken möchtest, kommt mir komisch vor. Bitte erzähle mir von deinem Schlüsselerlebnis am Fahrstuhl.</strong></p>
<p>Es war ein merkwürdig sommerlicher Wintertag. Ich war gerade in eine neue WG gezogen. Die Bude war super und ich hatte extrem gute Laune. Ich schmiss mich in meinen neu erworbenen, total pimp-mäßigen Kunstfellmantel mit dazu passender, viel zu großer Sonnenbrille, um mich rumzutreiben. Ich ging die Straße hinauf, bog um die Ecke, mit einem Lächeln auf dem Gesicht (ich hatte wirklich richtig gute Laune), da erblickte ich auf derselben Straßenseite einen Freund von Mr. X, daneben eine Frau mittleren Alters (aha&#8230;das ist bestimmt seine Mudda!) und ey&#8230;smarter Typ daneben. „Geile Sneakers“ dachte ich noch, Kapuzenpulli&#8230; scheiße&#8230; Exmacker!<br />
Erste Reaktion: Sofort Umdrehen, kehrt machen und in die entgegengesetzte Richtung marschieren.<br />
Schnell! Absolute Reflexhandlung.<br />
Naja, ich glaube davor ist mir das Gesicht noch kurz entglitten &#8211;  in sämtliche Richtungen.<br />
„Oh Gott&#8230;wohin?“ war die Frage. Ich sprang hinter den Fahrstuhl, der zur U-Bahn hinunterführte. Er war gläsern. Sehr ungünstig. Ich wandte mich von der Straße ab. Mit der einen Hand an der Sonnenbrille, der anderen in der Manteltasche starrte ich auf den Boden. Wenn ich dich nicht sehe, siehst du mich auch nicht.<br />
Kurz überlegte ich noch, die Treppen zur U-Bahn runterzurennen, „aber was ist, wenn er genau da hin will?“ Wild gestikulierend und vertieft in das Gespräch mit seinen Begleitern ging der Kelch in Form meines Verflossenen an mir vorüber.<br />
Er hatte mich nicht bemerkt.</p>
<p><strong>Sonnenbrille und Pelzmantel. Das passt zu dir. Vermutlich warst du weder in Sankt Moritz, noch auf dem Kölner Karneval oder als Edelnutte auf der Reeperbahn unterwegs?</strong></p>
<p>Es war bei mir um die Ecke. Der Nebeneffekt der neuen, unglaublich geilen Wohnung war, dass ich in seine Hood gezogen bin. Ich bin quasi in sein Territorium eingedrungen und hatte mich bis zu diesem Zeitpunkt nie damit befasst, dass wir uns ja doch mal über den Weg laufen könnten.<br />
Was ich bis heute nicht verstehe ist, dass ich echt gut aussah an dem Tag und mich auch so richtig gut fühlte. Kommt ja immerhin in so komprimierter Form nicht alle Tage vor. Ich hätte ja auch in Joggingbuchse rumschlurfen können, mit Augenringen bis unter die Achseln. Es war tatsächlich Zufall, dass ich an dem Tag in Topform war und Bock hatte mich aufzumotzen. Ich trug sogar roten Lippenstift &#8211; Mitten in der Woche&#8230; Woohooo!<br />
Ich hab mich hinterher auch noch tierisch geärgert, dass ich die Gelegenheit nicht genutzt habe, ihn mit meiner unglaublich guten Laune und meinen Sexappeal zu bombardieren&#8230;das wäre ja eigentlich das perfekte Treffen mit dem Ex gewesen! Damn!!!</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://mymagictypewriter.com/seitensprunge-auf-offener-strase-das-interview/carrie_fur/" rel="attachment wp-att-926"><img class="aligncenter" title="Carrie_Fur" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Carrie_Fur.jpg" alt="" width="240" height="323" /></a></strong></p>
<p><strong>War dir schon im Moment des Versteckens bewusst, dass dein Verhalten irgendwie sozial grenzwertig rüberkommen könnte?</strong></p>
<p>Nein, es ging alles so schnell&#8230; Aber als ich dann die Straße weiter entlang ging, kam ich mir vor, wie in einem cheesy Highschool-Streifen. Ich hatte mich auch noch kurz umgeschaut, ob mich jemand anderes gesehen hat. Als ich später meiner Mitbewohnerin davon erzählte, die sich natürlich köstlich darüber amüsierte, blieb mir auch nur eins zu sagen: „Oh man, wie panne!“</p>
<p><strong>Ich hatte sechs Jahre lang ein schlechtes Gewissen. Als ich dann mit meinem Ex darüber sprach, könnte er sich gar nicht daran erinnern. Ich war zugegebenermaßen ein wenig enttäuscht, aber hauptsächlich erleichtert. Wie ist es dir bis heute ergangen? Wie lebst du mit der schmerzlichen Erinnerung? Steht ihr noch in Kontakt?</strong></p>
<p>Tatsächlich habe ich die Sache, bis ich deinen Post bei Facebook gelesen hab echt verdrängt!<br />
Ich habe ihm bisher nicht davon erzählt. Ich denke, das bleibt auch vorerst mein kleines Geheimnis. Wir sehen uns gelegentlich, meist aber auf irgendwelchen Partys und dann hat er meistens auch seine neue Schnalle im Schlepptau. Gelegenheiten, in denen man entspannt quatschen kann, sind eher selten. Ich hätte kein Problem damit, ihm von der Nummer zu erzählen, ist ja auch eigentlich echt witzig, aber dafür müsste er dann noch nen Schnaps für mich springen lassen.</p>
<p><strong>Was würdest du anderen Frauen in so einer Situation raten? Kopf hoch, Brust raus und die Flucht nach vorne wagen? Oder doch eher die schmale Chance nutzen, die Bäume, Laternen und Dinge aus Glas eventuell bieten?</strong></p>
<p>Eigentlich bin ich immer für „ nach vorne gehen“. Bis heute verstehe ich nicht, was da eigentlich passiert ist. Mein Gehirn hatte einfach einen kurzen Totalausfall. Rückblickend hätte ich gerne anders gehandelt, deswegen würde ich sagen: Mach den obersten Knopf  deiner Bluse auf, schwing dein Haar und geh ihm auf den Sack mit deinem unglaublich umwerfenden Charme!<br />
Andererseits kommt es natürlich immer drauf an, wie die Sache auseinander gegangen ist und ob man da noch emotional drin steckt. Wer will denn schon vor dem Ex ein Trauerkloß sein? Dann doch lieber der Clown, der nen Köpper ins Gebüsch macht. Reden ist zwar ne gute Sache und ehrlich sein auch, aber wenn du keinen Bock auf Konfrontation hast, mach die Biege. Handle so, wie du dich fühlst. Lass dir gesagt sein, du bist nicht die einzige, die sich zum Liebeskasper macht!</p>
<p><strong>Eine letzte Frage. Bist du gerade in einer Beziehung?</strong></p>
<p>Nö. Nicht, dass es keine guten Partien gäbe, nur hat es von denen noch keiner geschafft, das ich für ihn in die Hecke springe!</p>
<p><strong>Danke für deine Zeit, Julia. Ich weiß, es ist nicht einfach mit einer solch traumatischen Story an die Öffentlichkeit zu gehen. Ich bin stolz auf dich.</strong></p>
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		<title>Elitepartner &#8211; der trockene Akademiker mit Niveau</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 16:52:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Julian Krohn (dessen Namen ich verwenden wollte, um meinen Google-Search-Traffic zu erhöhen) ist mein bester Freund und der Meinung, dass ich mich bei Elitepartner angemeldet habe, um ernsthaft einen Mann zu finden. Dies stimmt so nicht. Vielmehr bin ich auf der Suche nach Stoff für meinen Blog. Und etwas neugierig. Erwartungen im Liebesbereich sind non-existent. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Julian Krohn (dessen Namen ich verwenden wollte, um meinen Google-Search-Traffic zu erhöhen) ist mein bester Freund und der Meinung, dass ich mich bei Elitepartner angemeldet habe, um ernsthaft einen Mann zu finden. Dies stimmt so nicht. Vielmehr bin ich auf der Suche nach Stoff für meinen Blog. Und etwas neugierig. Erwartungen im Liebesbereich sind non-existent. Schon vorab &#8211; ich habe mich prächtig amüsiert. Die Geschichte meiner Singlebörsen-Karriere geht so:</p>
<p>Ich rufe die Seite <span style="color: #3366ff;"><a href="http://www.elitepartner.de/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">www.elitepartner.de</span></a></span> auf und bleibe erst mal bei der Passwortvergabe hängen, weil nirgends steht, dass man neben acht Buchstaben auch noch zwei Ziffern verwenden muss. Ich breche Projekt “Doktor für Müller“ erstmalig fast ab. (Das auch zum Thema Niveau.) Egal. Die Aussicht auf eine Liste mit Tausend zu mir passenden, willigen Typen in meiner Nähe lässt mich diese Hürde meistern.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/elitep090609/" rel="attachment wp-att-786"><img class="aligncenter size-full wp-image-786" title="eliteP090609" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/eliteP090609.jpg" alt="" width="465" height="321" /></a><br />
Nach der Anmeldung geht&#8217;s gleich zum Persönlichkeitstest. Mein erstes &#8220;Wissenschaftliches Matching&#8221;. Aufregend!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Fängt mit Haarfarbe und Figur an. Ich finde mich schlank und brünett. Easy.</p>
<p><em>&#8220;Bitte schätzen sie nun ein, wie andere ihre äußere Erscheinung beurteilen. Auf andere Menschen wirke ich wahrscheinlich a) äußerst attraktiv, b) sehr attraktiv, c) attraktiv, d) sehr sympathisch oder e) dazu möchte ich lieber nichts sagen&#8221;.</em><br />
Ich bin überfordert. Meinen die nüchtern oder betrunken? Ich gebe mir vorsichtshalber nur Bestnoten. Ist ja eh Geschmackssache.<br />
Weiter im Text.</p>
<p>Bevorzugte Freizeitaktivitäten: Ausgehen, Freunde treffen, Internet, Hobby nachgehen.<br />
Hobbies: Fotografie, Musik, Reisen, Schreiben.<br />
Lieblings-Sportarten: Kein Interesse. Normal.</p>
<p>Dann wird es etwas tiefer. Die Fragen werden nahezu unerträglich unangenehm. Ich kriege Angst, dass meine Antworten mit meiner IP-Adresse zu etwas verschmelzen, das später unter meinem echten Namen bei Google gehandelt wird. Egal. Liebe wird aus Mut gemacht.</p>
<p>Am spannendsten ist die Sektion, in der ich mir drei Fragen mit je 120 Zeichen frei ausdenken soll, die ich potenziellen Potenten schicken kann. Diese dürfen aber nur mit <em>“Ja“, “Nein“, “Vielleicht“</em> oder <em>“Halts Maul, Psycho“</em> antworten. Gehobene Kommunikation wird sonst nur mit dem Paid Account geliefert. Okay. Verstanden. Was frag ich bloß? Ach, ich weiß.</p>
<p>Frage 1: <em>Sind Clipper die besseren Nagelscheren?</em><br />
Frage 2:<em> Findest du Füße auch so grausam?</em><br />
Frage 3: <em>Bock?</em></p>
<p>Vielleicht etwas zu fußfixiert?<br />
Der Gedanke, jemals jemandem diese limitierten Fragen unter einem Chiffre und verpixelten Bild schicken zu dürfen, lässt mein Herz schon jetzt höher schlagen.</p>
<p>Nach zwanzig Minuten bin ich durch mit dem Test. Die Auswertung meiner Persönlichkeit liegt vor &#8211;  in Form einer Liste von Männern.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-17-57-57/" rel="attachment wp-att-780"><img title="Bildschirmfoto 2011-09-05 um 17.57.57" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-05-um-17.57.57.png" alt="" width="503" height="178" /></a></p>
<p>Es gibt sogar jemanden, der 99% mit meinen Gefühlen kompatibel ist. Wahnsinn! Den muss ich dringend das mit dem Nagelclipper fragen. Er ist 40 Jahre alt, beschreibt sich selbst als unkompliziert, offen und ehrlich und kommt aus Niedersachsen. Leider ist sein Bild zur Unendlichkeit entstellt. Zugang zur tatsächlichen Version nur mit Pro-Account. Gott sei Dank kann man als oberflächlicher Mensch auch durch den Filter  sofort erkennen, dass der wahrscheinlich eh zu niveauvoll ist.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-18-47-25/" rel="attachment wp-att-793"><img class="aligncenter size-full wp-image-793" title="Bildschirmfoto 2011-09-05 um 18.47.25" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-05-um-18.47.25.png" alt="" width="638" height="392" /></a></p>
<p>Nehmen wir vielleicht doch lieber einen der anderen. Ein Bild blendet mich von weiter unten. Schwarz-Weiß-Portrait, blonde Haare, sympathisches Lächeln. Ja, mit dem will ich Kinder. 95% Übereinstimmung reichen mir. Ich klicke ihn an. Lehrer. 38. Kann er ja nichts dafür.<br />
Dann fällt mir auf, dass der Typ unter ihm das selbe Bild hat. Oder ist das der gleiche Mann? Ach nein, das ist das Default-Bild. Die haben gar keine hochgeladen. Mist. Reingefallen. Enttäuschung!</p>
<p>Erneut frage ich mich, ob ich für die kultivierten Singles mit festen Absichten und Niveau vielleicht zu doof bin. Aber in Zeiten von „Billich &#8211; will ich“ ist Niveau doch Auslegungssache oder?<br />
Und ich persönlich finde mich niveauvoll. Manchmal sogar auf hohem Niveau voll. Das ist ja auch irgendwie ein Talent.</p>
<p>Schnell finde ich heraus, dass ich weder Fotos angucken kann, noch Emails lesen oder beantworten darf. Lame.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-18-24-47-2/" rel="attachment wp-att-781"><img title="Bildschirmfoto 2011-09-05 um 18.24.47" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-05-um-18.24.471.png" alt="" width="473" height="420" /></a></p>
<p>Ich bin beschränkt auf diese drei unsinnigen Fragen und die vier Antwortoptionen.</p>
<p>Eine Konversation mit dem Ersten, der mir schreibt, läuft dann in etwa so ab:</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-18-46-41/" rel="attachment wp-att-794"><img class="size-full wp-image-794 alignleft" title="Bildschirmfoto 2011-09-05 um 18.46.41" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-05-um-18.46.41.png" alt="" width="207" height="332" /></a></p>
<p>Er: <em>Bist Du an einer &#8220;echten&#8221; Beziehung interessiert?</em><br />
Ich: <em>Ja.</em></p>
<p>Ich: <em>Findest du Füße auch so grausam?</em><em><br />
</em>Er:<em> Nein</em></p>
<p>Er: <em>Wäre die Enfernung zwischen uns für Dich ein Problem?</em><br />
Ich: <em>Vielleicht.</em></p>
<p>Ich: <em>Bock?</em><br />
Er: <em>Ja.</em></p>
<p><em></em>Er: <em>Wollen wir uns auf einen Rotwein am Strand treffen?</em> (Am Strand? In Sachsen? Hä?)<br />
Ich: <em>Nein. </em></p>
<p>Ich: <em>Sind Clipper die besseren Nagelscheren?<br />
</em>Er:<em> Geh weg, Psycho! </em></p>
<p>Vielversprechend. Auf zum Nächsten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach fünf Tagen als nicht-zahlendes Mitglied häufen sich in meinem Posteingang Anfragen von Männern von Bayern bis nach Schleswig-Holstein. Keinen davon kann man sehen. Das Geschriebene reicht mir aber auch schon.</p>
<p><strong>Geschäftsführer</strong>, 39, aus Hessen (Verfolgt ein Ziel ehrgeizig, bis er es erreicht hat.)</p>
<p><strong>Geschäftsführer eines deutschlandweiten Gesundheitsunternehmens</strong>, 31, Brandenburg (Hat es bisher geschafft alle seine Träume zu erfüllen und dadurch ein sehr glückliches Leben zu führen.)</p>
<p><strong>Außenrequisiteur</strong>, 31, Berlin (Hat viel Spaß und Lebensfreude inne. Nimmt dabei gerne kleine Details aus seiner Umwelt wahr.)</p>
<p><strong>Softwareentwickler</strong>, 31, Köln (Ein liebevoller, ehrlicher und humorvoller Typ.)</p>
<p><strong>Bürokaufmann</strong>, 30, Berlin (Versucht immer gute Laune an den Tag zu legen :))</p>
<p><strong>Chefredakteur</strong>, 41, Stuttgart (Ist voller Kreativität und Leidenschaft gespannt auf das Leben.) Thomas Venker, bist du&#8217;s?</p>
<p><strong>Prüfstandsingenieur</strong>, 25, Sachsen (Es gibt nichts Besonderes an ihm, aber die Summe seiner Eigenschaften macht ihn zu etwas Besonderem.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sehr zu empfehlen sind übrigens die <span style="color: #3366ff;"><a href="http://www.elitepartner.de/km/erfolgsgeschichten/index.html"><span style="color: #3366ff;">Erfolgsgeschichten</span></a></span>.<br />
Ich melde mich mal wieder ab. Sich im Club zu betrinken ist dann vielleicht doch die bessere Alternative.</p>
<p>Insider-Tip: Unter-30Jährige kriegen 50% Rabatt. Na dann proscht.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-18-23-58/" rel="attachment wp-att-792"><img class="aligncenter size-full wp-image-792" title="Bildschirmfoto 2011-09-05 um 18.23.58" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2011-09-05-um-18.23.58.png" alt="" width="669" height="142" /></a></p>
<p>Tüdelü.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/elitepartner-akademiker-und-singles-mit-niveau/bildschirmfoto-2011-09-05-um-17-57-57/" rel="attachment wp-att-780"><br />
</a></p>
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		<title>mein (alter) ego dreht durch.</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 17:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Ein schönes Bad in Selbstmitleid.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[Teh Interwebs.]]></category>
		<category><![CDATA[dating]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[scham]]></category>

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		<description><![CDATA[ich habe gehört, dass manche von euch leute auf der straße, im supermarkt oder im zug kennenlernen. leider bin ich nicht so glücklich veranlagt. ich muss das mühsam mit meinem alter ego im netz ausgleichen. hierbei habe ich nun aus versehen mit voller absicht ganz neue, düstere türen aufgestoßen. in einem anfall von verkaterter selbstzerstörungswut und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe gehört, dass manche von euch leute auf der straße, im supermarkt oder im zug kennenlernen. leider bin ich nicht so glücklich veranlagt. ich muss das mühsam mit meinem alter ego im netz ausgleichen. hierbei habe ich nun <del>aus versehen</del> mit voller absicht ganz neue, düstere türen aufgestoßen. in einem anfall von verkaterter selbstzerstörungswut und restalkoholisiertem optimimus habe ich einen jungen per email um ein date gebeten. ich wiederhole: bei facebook. per email.</p>
<p>hört sich das bei euch auch so komisch an, wie bei mir hier? sollte das eigene rest-schamgefühl solche entgleisungen nicht frühzeitig erkennen und konsequent im keim ersticken?</p>
<p>und vor allem: darf man so was überhaupt? gibt es sowas wie eine digitale flirtikette?</p>
<p>(hierzu etwas tolles gefunden:<span style="color: #3366ff;"> <a href="http://gdtricks.twoday.net/stories/4629764/"><span style="color: #3366ff;">schwul müsste man sein</span></a>.</span> liebster absatz: <span style="color: #000000;"><em>An Grußformeln sollte deine Kreativität nicht scheitern. Da gibt es so viele &#8211; je nach Fasson.</em> </span><span style="color: #000000;"><em>&#8220;Grüße nach [...] , Heidiho, Aloa, Sei mir gegrüßt (Freund der Nacht) , Sonnige/Nächtliche Grüße, Einen wunderschönen guten Abend, Grüß di &#8230;&#8221; um nur ein paar zu nennen.</em></span>)</p>
<p>im facebook helpcenter erzielt man mit dem keyword &#8216;date&#8217; übrigens nur treffer, in denen es um geburtstage und zeitzonen geht. &#8216;was this answer helpful?&#8217; äh, nein?</p>
<p>na da habe ich mir ja was eingebrockt. und nicht nur mir. ich habe auch eine unschuldige person in diese klassische &#8216;lose-lose situation&#8217; verwickelt.</p>
<p>er hatte schon über einen tag zeit, um mir nicht zu antworten. oder wie zählt man das seit der uhrumstellung? ach egal. bestimmt sitzt er eh gerade mit seinen überdurchschnittlich hübschen freunden auf einer sonnigen wiese und liest meine email laut vor, während alle schallend lachen und sich gegenseitig zuprosten/zuprusten.</p>
<p>also ich persönlich hätte mich über mein angebot gefreut. ich schaffs selten mal etwas zeit mit mir zu verbringen. vielleicht sollte ich mich selbst daten? verzweiflung 3.0 lässt grüßen.</p>
<p>mir bleibt eine wichtige erkenntnis: mit restalkohol bin ich eine gefahr für mich und andere. deswegen trinke ich auch nichts mehr.*  jesus ist mein zeuge.**</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2011/03/606-0-anstecker-poesie-pin-aus-emaille-mit-dem-thema-willst-du-mit-mir-gehen-von-raeder.jpg"><img title="606-0-Anstecker-Poesie-Pin-aus-Emaille-mit-dem-Thema-WILLST-DU-MIT-MIR-GEHEN-von-Raeder" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2011/03/606-0-anstecker-poesie-pin-aus-emaille-mit-dem-thema-willst-du-mit-mir-gehen-von-raeder.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p>ich hoffe, dass ihr jetzt alle wild eure inbox durchstöbert habt auf der suche nach der besagten email. an alle freunde, mit denen ich mich dieses wochenende treffen wollte: nein, ich stehe nicht auf euch. das wäre ja ekelhaft. falls ihr aber noch anmerkungen zum thema &#8220;wie sehr darf man sich digital die blöße geben&#8221; habt, sagt bescheid. ich bin an einem ernsthaften dialog interessiert.</p>
<p>achso, und falls du dieser junge bist, tut es mir leid, dass ich jetzt überflüssigerweise auch noch öffentlich darüber schreiben musste. bestimmt kannst du nur nicht antworten, weil du spontan das land verlassen musstest. und facebook. schöne flucht.</p>
<p>* ziemlich wahrscheinlich.</p>
<p>** ziemlich unwahrscheinlich.</p>
<p>Einer geht noch: Please like <span style="color: #3366ff;"><a href="http://www.facebook.com/MyMagicTypewriter"><span style="color: #3366ff;">http://www.facebook.com/MyMagicTypewriter</span></a></span></p>
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		<item>
		<title>Ex-pedit.</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 21:06:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>

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		<description><![CDATA[neulich laufe ich in etwas zu kleinen schuhen und mit drei freundinnen auf der suche nach einem fruehstueckslokal um 3 uhr nachmittags die boxhagener strasse entlang. als es mir auffaellt. hier hatte ich vor langer langer zeit mal mit meinem exfreund gewohnt. sofort ueberkommt mich eine leichte paranoia. die haustuer zieht mich irgendwie trotzdem magisch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>neulich laufe ich in etwas zu kleinen schuhen und mit drei freundinnen auf der suche nach einem fruehstueckslokal um 3 uhr nachmittags die boxhagener strasse entlang. als es mir auffaellt. hier hatte ich vor langer langer zeit mal mit meinem exfreund gewohnt. sofort ueberkommt mich eine leichte paranoia. die haustuer zieht mich irgendwie trotzdem magisch an. nur mal gucken, ob er noch da wohnt. tut er. balkontuer ist auch offen. oha. schnell weg. nicht auszudenken, wenn er mich erwischt haette.</p>
<p>dann also fruehstueck. vom buffet. nach 3 uhr kann man da viel billiger, aber auch doppelt so schnell essen. ich ertappe mich dabei, wie ich die strasse ganz genau im auge behalte. man weiss ja nie. als ich im auto sitze, hoere ich dann auf unkontrolliert an den fingernaegeln zu kauen.</p>
<p>und dann heute. bei ikea. ich sitze gerade in einem schwarzen chefsessel aus leder an einem weissen schreibtisch mit bluetenapplikation, als ich ihn sehe. den ex. eindeutig gealtert, aber identifizierbar. er haelt was in der hand und biegt dann ab richtung bettenabteilung. ich halte mir mit links einen katalog vors gesicht und zerre mit der rechten hand meine mutter zu boden. die wundert sich zwar, hockt sich dann aber hinter den schreibtisch.</p>
<p>“markus huhn! “</p>
<p>zische ich ihr zu. dann nimmt auch sie ihren kopf endlich ganz runter. so verharren wir ein paar stunden. meiner mutter wird es als erste zu bloed.</p>
<p>“soll ich mal gucken gehen?”</p>
<p>“okay. ABER WEHE ER SIEHT DICH!”</p>
<p>es vergehen ein paar sehr zaehe minuten in meinem sessel. ich ueberlege mir vorsichtshalber eine nette begruessung.</p>
<p>‘hey! na? traegt man das jetzt so mit den grauen haaren?’</p>
<p>dann gucke ich an mir runter. mist. turnschuhe und schlabbershirt. haette ich auch wirklich was besseres zum shoppen anziehen koennen. was ist denn, wenn ich ihm jetzt so in die arme renne? warte mal. sollte einem das nicht egal sein? wahrscheinlich schon. aber hey- immer das unangenehme (smalltalk) mit dem nuetzlichen (“guck mal- ich werde immer juenger!”) verbinden. meine mutter kommt zurueck.</p>
<p>“ich seh niemanden. der ist da nicht&#8230;”</p>
<p>“doch! der ist da! die spinnen in meinem zimmer, die du wegmachen sollst, siehst du auch nie!”</p>
<p>“ach  jetzt uebertreibst du aber.”</p>
<p>“ich uebertreibe nie.”</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2010/08/ikea.jpg?w=300" alt="" width="354" height="354" /></p>
<p>ich nehme den alibikatalog ein wenig runter und gucke ueber den rand und durch den tischaufbau richtung betten. nichts. die situation hat zwar etwas von ihrer brennenden aktualitaet verloren, die gefahr ist aber alles andere als gebannt. bei den klobuersten, hiterm expedit, unterm billy – er kann ueberall sein. und mich auf offenem feld von hinten ueberraschen. ich stehe auf und schiebe mich langsam an der wand entlang. den katalog fest umkrallt. meine mutter wuehlt in der bettwaesche. sehr gut. immer schoen langsam. immerhin muss er ja vor uns sein. oder? gibt es</p>
<p>auch leute, die ikea rueckwaerts abarbeiten?</p>
<p>“guck mal, da ist&#8230;”</p>
<p>ich lasse mich im laufen panisch hinter eine kuechzeile fallen.</p>
<p>“&#8230;dieser schrank, den ich auch habe! &#8230;..  jule?”</p>
<p>“ja. hier unten. toll. der schrank. freut mich.”</p>
<p>&nbsp;</p>
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