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	<title>mymagictypewriter. &#187; hilfe</title>
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	<description>ich.bin.deine.mutter.</description>
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		<title>47 Minuten im Berghain</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Sep 2013 14:05:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intro-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen für Fortgeschrittene.]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
		<category><![CDATA[berghain]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[carlos de brito]]></category>
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		<category><![CDATA[panoramabar]]></category>
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		<category><![CDATA[techno]]></category>

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		<description><![CDATA[»Und ich dachte schon, die Schlange bei Mustafas Gemüsekebab sei lang!« Ich stehe mit Alex vorm Berghain. Kurz bin ich versucht, Wasser und proteinreiche Energieriegel an die Wartenden zu verteilen. Aber was kümmern mich die anderen: Hauptsache wir stehen auf der Gästeliste. Der Türsteher sieht das nicht ganz so und will uns auf seinem Klemmbrett partout [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>»Und ich dachte schon, die Schlange bei Mustafas Gemüsekebab sei lang!« Ich stehe mit Alex vorm <strong>Berghain</strong>. Kurz bin ich versucht, Wasser und proteinreiche Energieriegel an die Wartenden zu verteilen. Aber was kümmern mich die anderen: Hauptsache wir stehen auf der Gästeliste. Der Türsteher sieht das nicht ganz so und will uns auf seinem Klemmbrett partout nicht finden. In einem Anfall von Selbstüberschätzung sage ich: »Sie werden sich vielleicht erinnern, ich war vor sieben Jahren schon mal hier. Mit Bunny und Sunny.« Dabei gucke ich ihm direkt in die Augen. Er knurrt mich zurecht an. Nach langen vier Minuten Diskussion lässt er uns endlich rein. Glück gehabt! Sonst wäre mir noch das <strong>Berghain</strong> entgangen!</p>
<p>Eine burschikose Frau im Eingangsbereich befummelt erst meine Tasche und dann meinen Körper. »Haste ne Kamera dabei?«, will sie wissen. Habe ich ausnahmsweise nicht. Aus meiner Handtasche zieht sie mein Telefon. »Wenn du Fotos machst, fliegst du raus«, schnauzt sie mich pro forma schon mal an. »Ja klar. Wenn Sie mich so freundlich darauf hinweisen &#8230; Schön haben Sie es hier übrigens. Und wie viele Leute Sie jeden Tag kennenlernen &#8230; Toll! Falls Sie mal in Neukölln sind und Lust auf einen Kaffee haben, melden Sie sich doch. Sie wissen ja inzwischen, wo ich wohne. Hihi!«, denke ich und gehe schnell weiter. Aus einem Fenster heraus haut mir jemand so wuchtig einen Stempel auf den Arm, als wolle er ihn dauerhaft dort platzierten. Oder hätte zumindest Spaß am Leid Fremder.</p>
<p>Nachdem wir unsere Sachen abgegeben haben, stehen wir im Innern der Fabrik. Hier herrscht das fortgeschrittene Luftfeuchtigkeitslevel »Bangkok nach einem Sommerregen«. Ich greife meine Ohrstöpsel und brülle Alex zu, dass ich Angst hätte und vielleicht doch einfach zu alt sei für Technoclubs. Er zieht mich an der Hand vorbei an ledernen Männern (weniger ist mehr), Eis essenden Mädchen und verschmutzten Tänzern. Hätte ich doch bloß mehr getrunken! Wie konnte ich mich nur so fahrlässig wenig besaufen? Ich meine: ein Drink? Für die Pannebar? Hallo? Wir hechten Stahltreppen hinauf und dann durch die Menge zur Bar. Alle um uns herum trinken Wasser. Ich bestelle widerwillig einen Wodka Cranberry und habe ab sofort keine Hand mehr frei &#8211; die eine hält den Drink, die andere hält den Drink zu. Am Ellenbogen schleift Alex mich weiter zum Mischpult. Erste Reihe. Na klar! Warum auch nicht.</p>
<p>Ich sage Linda und ihrem Diskogesicht hallo und werde mit einer Runde Augenbrauen-Breakdance belohnt. Es ist so schrecklich, dass ich kaum hingucken kann. »Welchen Tag haben wir?«, fragt sie. »Sonntagmorgen«, antworte ich, Linda hört aber schon nicht mehr zu. Ist ja auch egal. Es ist der Tag zwischen Freitag und Montag – mehr muss man nicht wissen. Apropos! Ich gucke auf die Uhr. Schon neun Minuten hier. Wow! »Wir bleiben aber nicht sooo lange, oder?«, frage ich Alex. »Wieso? Die Musik ist doch super!« &#8211; »Ach?&#8221;, hake ich nach. »Ja. Falls dich jemand fragt: Die Musik ist super.« Ich nicke. Falls ihr euch übrigens fragt: Die Musik war super. #carlosdebrito</p>
<p>Während ich versuche keine Nackten zu berühren, tänzele ich mit meinem Drink auf der Stelle herum. Dabei bestaune ich vom Dancefloor das Panorama der gefühlt Tausenden Wartenden vor dem Club. »Wie viele Leute passen hier rein?« &#8211; »Circa dreitausend? Im Durchlauf?«, schätzt Alex. 3000 Leute mal 3 Tage mal 14 Euro minus Sven Marquardts Gage … Das macht in etwa … Also Pi mal Daumen &#8230; Da muss man ja Punkt vor Strich … Ach verdammt, kann ich nicht rechnen, aber: viel Geld!</p>
<p>Beeindruckt stelle ich meinen leeren Drink am Fenster ab. Ein kleiner, vielleicht italienischer Mann tippt mir auf die Schulter. »Kennst du Olli?« Ich schüttle mit dem Kopf. »Willst du mit auf die Toilette kommen?«, fragt er weiter. Jesus Maria, kann man denn nicht ein Mal gemütlich im <strong>Berghain</strong> zu Techno tanzen wie man es so liebt?? »Nee, ich war gerade schon pinkeln«, lüge ich und gehe zurück zu Alex.</p>
<p>Nach 47 Minuten ist der inzwischen auch endlich am Ende mit den Nerven. Es ist ja auch schon drei Uhr durch! Wir machen einen Polnischen (als würde es jemandem auffallen), schlendern vorbei an der immer noch kilometerlangen Schlange und steigen ins Taxi.</p>
<p>Zu Hause wühle ich auf meiner externen Festplatte. Unter &gt; Eigene Bilder &gt; Berlin &gt; 2006 werde ich fündig: ein gestochen scharfes Bild aus der Panoramabar:</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4260" alt="Intro_Kolumne_Jule_Müller_Berghain" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Intro_Kolumne_Jule_Müller_Berghain.jpg" width="640" height="480" /></p>
<p>Ha! Pannebar, nimm das!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">Dieser Text erschien auch im <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Intro-Magazin online" href="http://www.intro.de/news/newsfeatures/23072662/vom-winde-verwoehntkolumne-neues-aus-jules-welt" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Intro-Magazin</span></a></strong></span>.<br />
Alle meine Intro-Texte gibt es <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Jule Müllers Intro-Profil" href="https://www.intro.de/logintro/916833" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">hier</span></a></strong></span>.</p>
<p style="text-align: center;">Außerdem interessiert dich noch: meine <span style="color: #3366ff;"><strong><a title="Gefangen im Bauch des fiesen Kater Holzigs." href="http://mymagictypewriter.com/gefangen-im-bauch-des-fiesen-katers/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Nacht im Kater Holzig</span></a></strong></span><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #3366ff;"><span style="color: #000000;">,<br />
</span></span></span><span style="color: #3366ff;"><span><span style="color: #000000;">die <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Gay Night Out. All in." href="http://mymagictypewriter.com/gay-night-out-all-in/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Gay Night im Weekend</span></a></span></strong></span></span></span><strong><span style="color: #3366ff;"><span><br />
</span></span></strong>und <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Bock auf Disco Krebs. Deutschlands älteste Disco im Test." href="http://mymagictypewriter.com/bock-auf-disco-krebs/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">die älteste Disko Deutschlands</span></a></span></strong>.<br />
Klar.</p>
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		<title>Smell you later! Deutschlands erste Pheromonparty</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 20:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Achtung! Mädchenkrams.]]></category>
		<category><![CDATA[Jungs sind voll doof!]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[Treffen sich 2, sind es 4.]]></category>
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		<description><![CDATA[Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen. &#160; Und dann: Eine Pressemitteilung landet auf meinem Schreibtisch. Es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pheromone. Das fällt für mich in eine Kategorie mit Diätpillen und penisverlängernden Maßnahmen: Humbug, der mehr Sex bringen soll und einem deshalb für teures Geld verkauft wird. Eine Stufe drunter in der Welt des Spams sind nur noch blinkende Werbeanzeigen, die ein gratis iPad versprechen.</p>
<p><a href="http://axcitelp7.com/product/index.php"><img class="alignleft size-full wp-image-3776" alt="Any girl, any time" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.43.581.png" width="638" height="223" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und dann: Eine <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Pheromon-Party Pressemitteilung" href="https://www.shopaman.de/presse/pressemitteilungen/pheromon-party" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Pressemitteilung</span></a></span></strong> landet auf meinem Schreibtisch. Es geht um die erste offizielle Pheromonparty Deutschlands. Was soll das bitte sein? Auf einem zugehörigen Bild schnüffelt eine lebensbejahende Frau an der Achsel eines Typen. Ich bin angeekelt, aber fasziniert.</p>
<p>Das Konzept der Party ist folgendes: Man bringt ein mehrfach nachts getragenes und luftdicht verschlossenes T-Shirt mit, das vor Ort mit einer Nummer versehen wird. Dann widmet man sich einem Haufen männlich markierter Kleidungsstücke und erriecht sich brauchbare Single-Männer. Mit der Plastiktüte des Vertrauens wird dann ein Foto von einem gemacht, das auf der Party über eine Leinwand läuft. Der zum Shirt gehörige Mann kann sich dann anhand des Bildes entscheiden, ob er reden/ flirten/fummeln möchte.</p>
<p>Mir wäre es lieber, wenn Menschen generell nach nichts riechen würden. Nach nichts und Parfum. Die Vorstellung, an Fremden im Rahmen einer Abendveranstaltung riechen zu müssen, finde ich so absurd und beängstigend, dass sich mir sofort die Fußnägel aufrollen. <strong>Ich muss da auf jeden Fall hin!</strong> Mit meiner Freundin Linda, die auch ein Ding für schmerzhafte Grenzerfahrungen hat.</p>
<p>Ich checke die Liste der Teilnehmer bei Facebook. Scheint, als würde das Angebot eher überschaubar bleiben. Super. Singleparty zu fünft. Ich kann es kaum abwarten. Ob es da wohl Schnaps gibt?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3768" style="border: 1px solid black;" alt="Facebook Event" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Bildschirmfoto-2013-04-10-um-13.04.061.png" width="471" height="218" />Es gab mal eine Show in England (Oder war es Deutschland? Egal). Da haben sich die Kandidaten ausschließlich mit verbundenen Augen gedatet. Sie durften anfassen, schmecken, hören, sprechen, saufen, riechen, küssen. Fast alle verliebten sich in wen. Nach Lüftung des Sichtschutzes wollte aber kaum jemand den gerade noch Angebeteten haben. Die Frauen waren da noch härter als die Männer. Fazit meist: Du bist echt super, mir aber zu hässlich.</p>
<p>Also, was ist nun das Geheimnis von Attraktivität? Sind symmetrische Gesichter überbewertet? Kann man mit einer sexy Stimme nichts reißen? Sind Werte, Wesen und Werktätigkeit nur vorgeschobene Kriterien? Vertrauen wir doch am meisten auf unser feines Näschen, das uns den Weg zum richtigen Partner zeigt? Zum Partner, den wir gut riechen können?</p>
<p>Kurz: Ist Ausdünstung größer Ausstrahlung?</p>
<p>Linda und ich werden es herausfinden auf der ersten Pheromonparty Deutschlands. Oder auch nicht.<br />
So oder so: Ich rieche einen guten Blogpost. Oder?</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3758" alt="Pheromonparty3" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Pheromonparty3.jpg" width="638" height="357" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer auch zur Party kommen möchte: Alle Infos gibt es auf der <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="Facebook Event" href="https://www.facebook.com/events/385502888224379/" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Facebook-Eventpage</span></a></span></strong>.</p>
<p>Titelbild: <strong><span style="color: #3366ff;"><a title="www.shopaman.de" href="https://www.shopaman.de" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">www.shopaman.de</span></a></span></strong></p>
<p style="text-align: center;">Das hier gefällt dir übrigens auch:</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #b616de;"><strong><a title="Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln." href="http://mymagictypewriter.com/finya-einfach-verliebenlasziv-vogeln/"><span style="color: #b616de;">Finya. Einfach verlieben/lasziv vögeln.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="U8 und die Leinestraße – Gefahren, Gerüche, Geschissenes." href="http://mymagictypewriter.com/u8-und-die-leinestrase-gefahren-geruche-geschissenes/"><span style="color: #b616de;">U8 – Gefahren, Gerüche, Geschissenes.</span></a></strong></span><br />
<span style="color: #b616de;"><strong><a title="Checkliste für brauchbare Männer" href="http://mymagictypewriter.com/checkliste-fur-brauchbare-manner/"><span style="color: #b616de;">Checkliste für brauchbare Männer.</span></a> </strong></span></p>
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		<title>Der ganz normale Fieber-Wahnsinn.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 16:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein schönes Bad in Selbstmitleid.]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch of Death.]]></category>
		<category><![CDATA[bett]]></category>
		<category><![CDATA[codein]]></category>
		<category><![CDATA[fieber]]></category>
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		<category><![CDATA[krank]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie hat man das früher in den Zeiten des Absynths und Opiums gemacht? Richtig &#8211; man hielt schriftlich fest, was beim Konsum mit seinem Körper passierte. Seine eigene Laborratte. Praktisch. Ich will dies nun auch tun. Die Auszeit mal für was Sinnvolles nutzen. Ich habe ziemlich hohes Fieber. Hatte ich nicht bestellt, kam einfach alleine. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2011/02/download.jpg"><img title="Download" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2011/02/download.jpg" alt="" width="263" height="378" /></a></p>
<p>Wie hat man das früher in den Zeiten des Absynths und Opiums gemacht? Richtig &#8211; man hielt schriftlich fest, was beim Konsum mit seinem Körper passierte. Seine eigene Laborratte. Praktisch. Ich will dies nun auch tun. Die Auszeit mal für was Sinnvolles nutzen. Ich habe ziemlich hohes Fieber. Hatte ich nicht bestellt, kam einfach alleine. Nach Stunden des willenlosen Rumliegens in meiner eigenen Hitze bin ich nun so weit: Mir gehts so kacke, dass ich diese Nahtoderfahrung dringend festhalten muss. Auch für die Generationen nach mir zum Beispiel. Oder für euch- falls ihr auch mal unerwartet Fieber bekommt.</p>
<p><span id="more-438"></span></p>
<p>Zur Info: Ich liege mit zwei Jogginghosen, einem T-Shirt und dem berühmten Zebra-Fleece-Gown unter einer britischen Winterbettdecke mit britischen Maßen (so breit wie lang). Das Zimmer ist sehr dunkel und alle Entertainment-Quellen sind ausgeschaltet &#8211; mal abgesehen von Cathi, die die Küche aufzuräumen scheint. Kann aber auch eine hinterlistige Ausgeburt meines Fieberwahns sein. Ich schreibe mit einem billigen Kugelschreiber mit roter Tinte auf einen Block mit der Aufschrift &#8220;Universal/MCA Music Publishing&#8221;. Danke an dieser Stelle für die Bereitstellung des Materials. Gegessen habe ich heute eine Banane und Haferflocken (in der Mikrowelle erwärmt) mit Apfel. Getrunken habe ich bis jetzt (18h) etwa ein Glas Wasser von einem Lebensmitteldiscounter. Ich sollte wohl mehr trinken, aber das tut mir im Hals weh und ist unangenehm kühl im Magen.</p>
<p>Ich messe mal Fieber, um den aktuellen Wert wiedergeben zu können. Achtung! 39 Grad. Ist heute nicht meine Top-Temperatur, aber fühlt sich trotzdem ziemlich kacke an. Vor einer halben Stunde etwa peakte meine Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzlawine und ich drohte vor lauter Unglück über meinen Zustand, neben dem ungewollten Stöhnen, anzufangen zu heulen. In meiner Not rief ich sogar bei meiner Mutter an, nur um etwas Mitgefühl zu ernten. Ging nicht ran. Natürlich nicht.</p>
<p>Plan B beinhaltete dann zwei Paracetamol mit Codein. Codein ist hier ja verboten, hilft aber ganz wunderbar bei Schmerzen. Und anscheinend auch bei Fieber.</p>
<p>Ich verspüre Harndrang, dem ich wohl bald nachgeben muss. Müsste man natürlich aufstehen für. Ach Mensch- man bekommt Krankheiten aber auch echt nicht auf dem Silbertablett serviert.</p>
<p>So. Wieder zurück. Ich habe eine etwas längere Runde gedreht. Nach dem Klo bin ich noch zum Fenster, um es zu öffnen. Mein Fieber scheint ob der Tabletten zu sinken. Meine Augen sind sehr schwer. Kopfschmerzen, Schwindel und Rücken sind so gut wie verschwunden. It&#8217;s official. ICH LIEBE CODEIN! Dieses wohlig warme Gefühl des Umnebeltseins werde ich wohl nutzen, um ein wenig zu schlafen. Meine Augen lassen sich eh nur noch sehr schwer offen halten.</p>
<p>Hier endet mein ungewollter Selbstversuch- war ja auch nun doch nicht so dramatisch wie erhofft. Nächstes Mal versuche ich mehr Blut, Eiter und Tod einzubauen. Promise. Nacht.</p>
<p>Nachtrag: Danach schlief ich 18 Stunden am Stück und verbrachte noch eine volle Woche im Bett. Danke an dieser Stelle an Anni für die intensive Pflege.</p>
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