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	<title>mymagictypewriter. &#187; schmerzen</title>
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	<description>ich.bin.deine.mutter.</description>
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		<title>Gefangen im Schoße des Lotus. Thaimassage des Grauens.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 21:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze in einem Ledersessel. Im Empfangsbereich der Thai-Massage. Es dudelt pentatonische Instrumentalmusik aus Miniboxen. Neben mir schwimmen rote Fische mit Glubschaugen in einem zu wenig gefüllten Aquarium. An der Wand hängen Zertifikate der Angestellten. Die könnte ich sogar mit Paint besser fälschen. Ich vermute eh, hier arbeiten nur minderjährige, illegal eingeschleuste Zwangsprostituierte. Dass ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Ich sitze in einem Ledersessel. Im Empfangsbereich der Thai-Massage. Es dudelt pentatonische Instrumentalmusik aus Miniboxen. Neben mir schwimmen rote Fische mit Glubschaugen in einem zu wenig gefüllten Aquarium. An der Wand hängen Zertifikate der Angestellten. Die könnte ich sogar mit Paint besser fälschen. Ich vermute eh, hier arbeiten nur minderjährige, illegal eingeschleuste Zwangsprostituierte. Dass ein Typ total relaxt aus dem Behandlungsraum kommt, bestärkt meinen Verdacht. Auf einem Tisch brennt ein Räucherstäbchen, daneben liegen Bananen und eine Ananas. Im Schaufenster steht eine goldene Winkekatze aus Plastik. Sie winkt. Ich trinke meinen Tee, es fehlt Zucker. Den Ingwerbonbon lasse ich liegen. Wäre ja noch schöner…</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/lotus/fxcam_1283085260287/" rel="attachment wp-att-1991"><img title="FxCam_1283085260287" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/FxCam_1283085260287.jpg" alt="" width="406" height="406" /></a>Ich werde von einer jungen Thaifrau aufgerufen. Frau Tuk heiß sie. Sie trägt wie alle Angestellten ein rotes T-Shirt und hat ihr Haar lose mit einer Klammerspange zusammengebunden. Sie lächelt freundlich. Bestimmt wird sie geschlagen, wenn sie es nicht tut. Ich werde in einen Raum geführt, in dem zwei Futonbetten stehen. Sie sind durch einen Vorhang voneinander getrennt. Ich solle mich ausziehen, Unterhose aber anbehalten. Uhr und Mutterkette müssen auch weg. Dann lege ich mich auf den Bauch und befürchte das Schlimmste. Mit Berührungen von Fremden habe ich es eh nicht so. Außerdem habe ich das Gefühl, dass Frau Tuk mich vielleicht zum krönenden Abschluss untenrum massieren und dann mehr Geld verlangen möchte. Im Bett nebenan stöhnt jemand. Oh oh&#8230;</p>
<p>Sie wischt mich mit warmem Wasser ab wie einen Patienten im Delirium. Das ist ganz angenehm. Entspannen tu ich mich trotzdem nicht. Das will die Alte doch bloß!</p>
<p>Ich mache den Fehler und erzähle Frau Tuk von meiner schmerzenden Schulter. Sie hat mich kaum angefasst, da sagt sie entrüstet: &#8220;Oooh. Ganss ssöne versspann! Ssie blauchen Massaass!&#8221;<br />
Und dann massiert sie. Ihre Unterarme benutzt sie als Nudelhölzer und rollt damit immer und immer wieder über die Schultern. Vielleicht bin ich nicht so gut mit Schmerzbewältigung, aber das hier geht wirklich zu weit. Die massiert mir ja ins rohe Fleisch! Wenn die weiter so macht, fängt sie sich ne schlechte Bewertung auf Qype!</p>
<p>Als Frau Tuk ihren gesamten Körper mit dem Ellenbogen auf dieser einen schlimmen Stelle balanciert, muss ich aufschreien. Hinter mir kichert es. <em>Hallo?</em> Tu wenigstens so, als hättest du Mitleid!</p>
<p>Ich versuche die Zeit im Geiste runterzuzählen. Nach meinen Berechnungen sollten die 30 Minuten gleich um sein. Ich gucke auf. Frau Tuk hängt mit ihren Knien auf meinem nackten Brustbein. Ich schließe die Augen wieder. Das ist kein Anblick für schwache Nerven.<br />
Unermüdlich bohrt sie alles, was sie hat, in meinen Körper. Es würde mich nicht wundern, wenn sie zwischendurch heimlich mit einem Sumoringer getauscht hätte. So starke Finger <em>kann</em> keine Frau haben! Das ist Magie. Schwarze Magie. Voodoo. Diese Naturvölker sind ja sehr anfällig für solchen Hokus Pokus, habe ich gehört.</p>
<p>Zwischendurch biegt Frau Tuk meine Gliedmaßen hin, wo sie will. Als wäre ich eine übergroße Barbie, die man mal stresstestet. Dann verdreht sie meinen Oberkörper in einer Weise, die auch &#8211; da bin ich mir sicher &#8211; meinen Tod hätte bedeuten können. Es knackt und knirscht und rummst. Als sie das gleiche in die entgegengesetzte Richtung versucht, passiert nichts. Sie probiert es noch mal. Ich kann mich nicht wehren &#8211; sie hat mich komplett im Schwitzkasten, meine Arme sind nach hinten gebogen. &#8220;Ssie müsse losslasse!&#8221;, werde ich von Frau Tuk ermahnt. &#8220;Sie müssen<em> mich</em> loslassen!&#8221;, denke ich so laut ich kann. Linksrum Körper auskugeln scheitert.</p>
<p>Zwischendurch hockt sie komplett auf meinem Hintern. Die ganze Frau. Die wiegt ja bestimmt auch an die 30 Kilo!<br />
Selbst in den Schienenbeinen finden sich anscheinend Verspannungen, die es zu lösen gilt. Mit roher Gewalt. Aber so ist das im Dritte-Welt-Land Asien &#8211; da kommt man mit Pazifismus nicht weiter. Da überlebt nur der Stärkere. Und ich bin das in diesem Fall sicher nicht.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/6f95751f371c59eff440.jpg" alt="" width="252" height="360" />Irgendwann, kurz bevor ich das Bewusstsein verliere, steht Frau Tuk auf und schenkt mir noch etwas Tee ein. Morgen hätte ich dann eventuell Muskelkater, gibt sie mir auf den Weg, bevor sie mich einfach nackt und gebrochen auf dem Futon liegen lässt. Ich verweile noch etwas in der Embryonalstellung und lausche dem Stöhnen nebenan. Als ich mich im Spiegel betrachte, stehen meine Haare in alle Richtungen, mein Maskara ist komplett verlaufen und das Handtuch hat feine Abdrücke in meinem Gesicht hinterlassen. Ich sehe so aus, wie ich mich fühle.</p>
<p>Wie ein Brett bin ich eben ins Bett gekippt. Es ist neun Uhr. Das, was ich in meinem Körper spüre, kann nur noch mit Leichenstarre bezeichnet werden. Etwas Gutes hatte die Massage des Grauens aber &#8211; die Schmerzen in meiner Schulter sind nicht mehr so schlimm .<br />
Anstatt dessen tut mir jetzt der gesamte Körper weh.</p>
<p>Sawasdee Kha! (Thailändisch für &#8220;winke winke&#8221;.)</p>
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		<title>Wax and the City – die Pobacken-Konspiration.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 09:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Ziehen sie schonmal hose und schlueppi aus!” Oha. Schlueppi. Hat sie mich grade gesiezt UND gleichzeitig ‘schlueppi’ gesagt? Cindy (den namen haette ich mir schoener nicht ausdenken koennen) hatte schoenes langes braunes haar und dazu passend ein schoenes braunes gesicht. Also schwarz war sie nicht, aber uebermaessig gut gebraeunt. Ihre augenbrauen waren stark nachbearbeitet. Ich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“Ziehen sie schonmal hose und schlueppi aus!”<br />
Oha. Schlueppi. Hat sie mich grade gesiezt UND gleichzeitig ‘schlueppi’ gesagt? Cindy (den namen haette ich mir schoener nicht ausdenken koennen) hatte schoenes langes braunes haar und dazu passend ein schoenes braunes gesicht. Also schwarz war sie nicht, aber uebermaessig gut gebraeunt. Ihre augenbrauen waren stark nachbearbeitet. Ich fand, dass der job depiladora gut zu ihr passte.<br />
“Waren sie schonmal hier, frau mueller?”<br />
“Ja. Ein mal. Und es war sehr schmerzhaft. Jetzt habe ich etwas angst.”<br />
Cindy lachte. Dann spruehte sie mich ein, puderte kraeftig nach und machte sich sofort an ihrem bottig wax und ihren spachteln zu schaffen.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/wax-and-the-city-%e2%80%93-die-pobacken-konspiration/waxing-001/" rel="attachment wp-att-1067"><img class="aligncenter size-full wp-image-1067" title="Waxing.001" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/Waxing.001.jpg" alt="" width="618" height="377" /></a><br />
“Haben sie etwa <em>rasiert</em>?”, sagte Cindy etwas vorwurfsvoll, als sie ueber meine beine strich. Ohne meine Antwort abzuwarten fuegte sie hinzu: “Das ist aber nicht gut, Frau Mueller.”</p>
<p>Ich wusste nicht recht, was schlimmer war &#8211; dass sie mich mit meinem nachnamen ansprach oder dass sie mir eine ansprache hielt. Ich wollte im angesicht des waxes eh schon laengst wieder gehen. Beim geruch des gelben zeugs hatte bei mir sofort der pawlov’sche reflex eingesetzt. In form von fluchtgedanken.<br />
Waehrend cindy mit ihrer nase sehr nah ueber meinem schambein hing und einzelne haare mit einer pinzette auszupfte, fragte sie: “Und? Gucken sie heute auch fussball?”<br />
“Ja. In so einem hotel. AAAU! Mit freunden”, erwiderte ich zuckend und schweissgebadet. Mehr fiel mir zum thema nicht ein und ich gab mich wieder voellig dem schmerz hin. Ich fand es eh eine frechheit, dass die frau mir ein belangloses gespraech aufdruecken wollte, waehrend sie sich sadistisch in meinem intimbereich austobte.<br />
“Jetzt halten sie mal bitte ihre pobacken auseinander.” Cindy sagte das so, als waere es das normalste auf der welt.<br />
Wie bitte? Wie sprach diese frau mit mir?<br />
Soll sie doch <em>selber</em> meine pobacken auseinanderhalten!!<br />
Aber cindy meinte es ernst. Davon hatte man mir noch nicht erzaehlt. Niemand. Niemand hat mir <em>jemals</em> gesagt, dass man beim intimwaxing seine <em>eigenen</em> pobacken halten muss! Ich witterte einen skandal. Wenn niemand drueber redet, dann kann das ja auch nicht koscher sein. Ich verfluchte den rasurzwang und hoffte, dass haarige beine und poritzen irgendwann zu meiner lebzeit nochmal in mode kaemen.<br />
Als ich mit den haenden auf meinem arsch und dem gesicht in die liege gedrueckt sabbernd da lag, fragte ich mich, wer es jetzt eigentlich schlimmer hatte: Cindy oder ich? Das half mir etwas meine aggressionen von cindy anzuwenden und auf die welt im allgemeinen umzuleiten.<br />
Als cindy nach 40 minuten endlich aufhoerte war ich fix und foxi. Immerhin hatte ich eine jogginghose an (man lernt ja dazu), aber dann mit dem rad zu fahren stellte sich ebenfalls als nicht sehr sinnvoll heraus (beim naechsten mal also bahn).</p>
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		<title>Waxing für Anfänger.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 12:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[“Einmal alles ausziehen bitte.” “Alles?” “Ja – ist besser.” Als ich wie gott mich schuf auf der pritsche lag, fuehlte ich mich wie beim frauenarzt. Nur noch nackter irgendwie. Manu kam zurueck und zog sich gummihandschuhe ueber – die enden liess sie geraeuschvoll gegen ihre handgelenke schnappen. Ich war ihr ausgeliefert. Sie guckte auf meine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>“Einmal alles ausziehen bitte.”<br />
“Alles?”<br />
“Ja – ist besser.”<br />
Als ich wie gott mich schuf auf der pritsche lag, fuehlte ich mich wie beim frauenarzt. Nur noch nackter irgendwie. Manu kam zurueck und zog sich gummihandschuhe ueber – die enden liess sie geraeuschvoll gegen ihre handgelenke schnappen. Ich war ihr ausgeliefert. Sie guckte auf meine muehsam gezuechteten schamhaare. Ich schaemte mich passenderweise. Sie zwirbelte ein paar enden zwischen ihren fingern und fragte:<br />
“Was machen wir denn hiermit schoenes?”<br />
Ich drueckte mich tiefer in die liege.<br />
“Na &#8211; was praktisches fuer den urlaub.”<br />
Sie fuhr nochmal mit beiden haenden durchs volle haar und visualisierte wahrscheinlich schon die fertige frisur. Ich fand alles hochgradig komisch. Ich wollte nach hause.<br />
“Wo solls denn hingehen?”<br />
fragte sie als sie mich wie ein riesenbaby aus einer grossen dose einpuderte.<br />
“Costa rica.”<br />
Ich ahnte nichts gutes.<br />
“Ach toll. Ist bestimmt schoen da. Das hier ist uebrigens unser heissswax auf honigbienenbasis.”</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/waxing-fur-anfanger/waxing1/" rel="attachment wp-att-1044"><img class="aligncenter size-full wp-image-1044" title="waxing[1]" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/waxing1.jpg" alt="" width="506" height="338" /></a><br />
Ich starrte in einen 10-liter-eimer zaeher gelber fluessigkeit. Innen brodelte es bedrohlich.<br />
“aha. Ist das .. heiss?”<br />
“ja. Schon.”<br />
Bloede frage. Sie schmierte mir einen enormen batzen auf meine gepuderten beine und verteilte mit einem spachtel von knoechel bis schambein. Die masse brannte sich sofort durch die ersten paar hautschichten. Schon jetzt hatte ich meine absolute schmerzensgrenze erreicht. Ich fing an zu schwitzen. Auch im gesicht.</p>
<p><span id="more-25"></span> “so, jetzt wirds kurz zwicken.”<br />
In einer umstaendlichen handbewegung zog sie den erkalteten wax ab. Die bahn nahm kein ende. Der schmerz raubte mir dem atem. Ich sah sterne vor meinem inneren auge.<br />
Als ich wieder klar denken konnte zaehlte ich nach – ein viertel des einen beines war schon geschafft. Dachte ich.<br />
“das ganze machen wir jetzt etwa 3 bis 4 mal pro stelle” verriet mir manu. “die naechsten male ziehe ich dann aber langsamer.”<br />
Ich ueberlegte, ob es unhoeflich waere zu gehen.<br />
Manu kannte kein erbarmen und verbrannte mir meine kompletten beine (3 mal), um mir dann alle haare samt wurzel genuesslich auszureissen (3 mal). Was sie nicht zu fassen bekam, zupfte sie mit einer pinzette nach. Die kleine fiese manu.<br />
Meine beine waren in ein uniformes meer aus roten punkten getaucht und brannten vor sich hin. Ich zitterte am ganzen koerper.<br />
Naechstes mal lass ich mir ne vollnarkose geben, dachte ich, als kochendes wax ueber meine bikinizone lief. Ich zuckte unkontrolliert.<br />
“heiss, ne?”<br />
Vor meinem inneren auge stopfte ich die kleine manu komplett in den bienenwax-container.<br />
Vielleicht haette ich mir doch eine tankini-hotpants-kombination mit leggins als badeoutfit zulegen sollen. Alles war besser als das. Sogar schlechter stil.<br />
Die haessliche schoenheitsbehandlung dauerte 45 minuten in denen ich zu gott fand – ein tiefer einschnitt in mein leben, mein bankkonto und meine wuerde. Als manu endlich fertig war, hielt sie mir einen spiegel vor meinen intimbereich.<br />
“und? Gefaellts dir?”<br />
Von gefallen konnte und sollte man nicht sprechen – hier gings ums nackte ueberleben. Durch meine vertraenten augen sah ich eh nichts.<br />
“ja. Spitze.”<br />
log ich und hoffte sie wuerde jetzt endlich von mir ablassen. Nackt, froestelnd und veraengstigt sass ich auf der liege und puhlte mit waxreste aus meiner poritze. Mein leben hatte einen tiefpunkt erreicht.<br />
Manu war gegangen – ich hoerte sie schon in der kabine neben an rumwerkeln. Die sau.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash2/hs014.ash2/34067_410565276442_724506442_5122213_5296907_n.jpg" alt="" width="440" height="280" /></p>
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