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	<title>mymagictypewriter. &#187; kiki</title>
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		<title>Köln. Ein Erfahrungsbericht.</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 12:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln kannte ich aus meiner längst vergangenen Jugend. Damals drehte sich alles um Couchsurfing, Emokonzerte und Schnaps. Heutzutage sind dann ja Gott sei Dank ganz andere Dinge wichtig: kostenfreie Logis, Musikkonsum und Spirituosen. Phew. Endlich erwachsen. &#160; In Köln darf man nur wohnen, wenn man Eltern aus Trier hat und eine viele Tattoos. Außerdem ist [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Köln kannte ich aus meiner längst vergangenen Jugend. Damals drehte sich alles um Couchsurfing, Emokonzerte und Schnaps. Heutzutage sind dann ja Gott sei Dank ganz andere Dinge wichtig: kostenfreie Logis, Musikkonsum und Spirituosen. Phew. Endlich erwachsen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-1055" title="Liebe deine Stadt - Köln" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/P6267700.jpg" alt="" width="624" height="468" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In Köln darf man nur wohnen, wenn man Eltern aus Trier hat und eine viele Tattoos. Außerdem ist es okay, so auszusehen wie ein Skater. Oder Surfer. Oder New Raver. Das finde ich sehr liberal. Köln ist seiner Zeit schon wieder zehn Jahre voraus. Als Kölner läuft man überall hin und nimmt nur zur Not Trams, die dann von Geisterhand während der Fahrt zu U-Bahnen umfunktioniert werden. Abends stellt man sich im Flutlicht an öffentliche runde Plätze, um Bier zu trinken, während die Stadtreinigung einem zwischen den Beinen rumputzt – ein Büdchen (Späti) in der Nähe ist dabei sehr praktisch.</p>
<p>Umgeben ist Köln von einem Ring, auf dem man nur schreckliche Bars und Junggesellenabschiedsparties findet. Hierbei ist es modern, Mottoshirts, rosa Tütüs und natürlich einen Bauchladen mit Kondomen zu tragen. Wenn man sich zwei Meter von diesem magischen Ring entfernt, findet man Bars und Clubs, in die man gehen darf. Allerdings ohne Kamera. Fotografieren ist in Köln verboten und wird konsequent durch Ausschluss von den Feierlichkeiten bestraft. Vielleicht sind deswegen auch alle Clubs offiziell bis zum Zerbersten gefüllt, eigentlich aber doch noch halb leer.</p>
<p>Wenn Deutschland im Fußball gewinnt, ist in Köln die Hölle los. Dann holen alle ihre Autos und fahren immer wieder um den Ring herum – in Schlangenlinien und mit ihren Fahnen aus den Dächern hängend. Kölner wirken hierbei allerdings leicht grenzwertig. Es ist Vorsicht geboten. Wenn Kölner und Berliner zusammen eine Flasche Schnaps finden, dann freuen sich beide Parteien gleichermaßen. Es hilft also für die Völkerverständigung, immer einen Liter dreifach gefilterten Wodka mit sich zu führen. In Köln wird alles von Redbull gesponsort und es gibt eine richtige und eine falsche Seite vom Fluss. Viele Menschen sind vom anderen Ufer.</p>
<p>Kölner sind Frohnaturen und können gut Witze erzählen, die man aber längst wieder vergessen hat. Nach einer durchfeierten Nacht sagt der Kölner “Ich bin voll AM Arsch.” und meint damit eigentlich “Ich bin voll IM Arsch.” Außerdem haben Kölner manchmal Probleme mit der Betonung von Silben. Deswegen sagen sie auch PollerWIEsen und KOMpakt.</p>
<p>Wenn man vier Tage in Köln war, braucht man eine Entschlackungskur und dazu ein bequemes Bett, in dem man noch mal sechs Tage schlafen kann. Immer zweimal mehr wie du.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter  wp-image-1057" title="Kiki Cool - doppelt so cool wie du" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/P6257631.jpg" alt="" width="624" height="468" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Island fuer Anfaenger.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 18:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Reisen.]]></category>
		<category><![CDATA[Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.]]></category>
		<category><![CDATA[island]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich fliege nach Island. Mit dem Julian. Und da besuchen wir die Kiki (deutsch) und die Magga (islaendisch). Die beiden kennen sich nicht, aber wir kennen sie beide. Ich musste erstmal nachgucken wo Island liegt. Irgendwo bei Groenland. Wo war das nochmal? Ach ja- da oben- links ueber Irland. Irland- Island- wusste ichs doch, dass [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fliege nach Island. Mit dem Julian. Und da besuchen wir die Kiki (deutsch) und die Magga (islaendisch). Die beiden kennen sich nicht, aber wir kennen sie beide.<br />
Ich musste erstmal nachgucken wo Island liegt. Irgendwo bei Groenland. Wo war das nochmal? Ach ja- da oben- links ueber Irland. Irland- Island- wusste ichs doch, dass die bei dem Wortstamm nicht all zu weit voneinander entfernt sein koennen.<br />
Ueber Island wusste ich nicht viel. Kalt. Im Winter dunkel. Ich persoenlich hab die Theorie, dass man sich in Island gerne mal aufgrund tiefer Depressionsn umbringt waehrend der Sonnenpause. Oder sich tot saeuft. Wobei- Alkohol kann man sich dort nicht leisten. Hab ich gehoert. Deswegen hab ich mir einen Flachmann ersteigert und rausgefunden, dass man einen Liter Schnaps und nen Liter Wein mitnehmen kann. Das wird gemacht, auch wenn ich dann vielleicht ein paar Schuhe zu Hause lassen muss. Muss man halt abwaegen- auch wenns schwer faellt.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/island-fuer-anfaenger/olympus-digital-camera-9/" rel="attachment wp-att-999"><span id="more-111"></span></a> Also Island ist dunkel und kalt und teuer- perfekte Umstaende, um meinen Sommerurlaub nachzuholen. Baden kann man wohl trotzdem. Weil unter Island ist es sehr heiss. In jedem Dorf gibts dann nen Tuempel, der n bisschen blubbert und in den man sich legen kann. Mit Muetze. Hmm.<br />
Mit Schnee bin ich nicht gerade per du. Schnee ist hinterlistig und ueberbewertet. Neben dem Flachmann erstand ich auch Hand-Heizkissen, wasserfeste Thermosocken und nen PVC-Ganzkoerperanzug. Naja und ne Muetze. Weil ich mich bei Muetzen nicht auskenne, nahm ich was, das nach Hip Hop aussieht. Macht sich bestimmt gut mit dem gelben Anzug. Dachte ich mir. (Julian- wenn du da mit T-Shirt und Shorts ankommst, ich geb nix ab von meiner Survival-Ausruestung! HA!)<br />
Islaender glauben wohl an unsichtbare Kreaturen, die durch Vulkangesteins-Fissuren huschen und im Winter die Zwiebeln aus dem Schuppen klauen. Darueber soll man sich (laut meines Reisefuehrers) nicht lustig machen. Um das Thema zu umgehen kann man ueber das Wetter reden. Das bin ich ja eh aus England gewoehnt. Wenn Scheisswetter ist, dann muss man sich auch automatisch beschweren- ich glaub das liegt in der Natur der Menschheit.<br />
In der Natur von Island hingegen liegen Geysire, Wasserfaelle, Gletscher, Wal-Reste, Klippen, Straende, Vulkane und bald auch ich.<br />
Ausserdem gibt es dort Musik in Form eines Festivals. Iceland Airwaves. Hat nichts mit dem Kaugummi zu tun, wie ich erst vermutet hatte. Das werden wir uns dann mal angucken.<br />
Ich hab seit 2 Wochen meine Kofferliste fertig. In 6 Wochen fliegen wir. In der Beziehung bin ich manchmal ein bisschen nerdy. Auf der Liste steht dann genau ausgefuehrt, welche Pullis und Socken ich mitnehme. Was im Koffer ist wird abgehakt. Meistens packe ich mal Probe ein paar Wochen vorher um herauszufinden, dass nicht alles passt. Dann kann ich eine zweite Version der Liste machen und nochmal Probe packen. Das macht mir Spass.<br />
So- Alfie spricht in ein Mikrophon, dass mit seinem Computer verbunden ist. Mit einem italienischen Akzent. Ich guck mal was da los ist.</p>
<p>Achso- noch ws zu dem Namenssyztem der Islaender. Kinder kriegen einen Vornamen- sagen wir mal Juliane (schoener Name). Und der Nachname setzt sich aus dem Vornamen des Vaters und der Silbe &#8220;dottir&#8221; (Tochter) zusammen. Ich glaub ich waere dann Juliane Guentersdottir. Oder so.<br />
Wenn ich ein Junge geworden waere, haette mich meine Mutter mich Norman genannt. Dann waere ich Norman Guenterson gewesen. Norman, der SOhn von Guenter.</p>
<p>Macht ja alles Sinn.</p>
<p>Wieder was gelernt.</p>
<p>Danke fuer die Aufmerksamkeit.</p>
<p>xxx</p>
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