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	<title>mymagictypewriter. &#187; island</title>
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		<title>Alles Klarinette? Die Kunst der Elfe Martin Fröst.</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich sitze in diesem unfassbar tollen Gebäude am Hafen von Reykjavik, erste Reihe, Rang. Draußen fegt ein Orkan über die Stadt. Ich bin komplett nass, weil die Isländer sich weigern Regenschirme zu benutzen und ich nicht gewagt hatte, mich dieser ungeschriebenen Regel zu widersetzen. Der Saal ist warm erleuchtet und bis unter die Decke gefüllt. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze in diesem unfassbar tollen Gebäude am Hafen von Reykjavik, erste Reihe, Rang. Draußen fegt ein Orkan über die Stadt. Ich bin komplett nass, weil die Isländer sich weigern Regenschirme zu benutzen und ich nicht gewagt hatte, mich dieser ungeschriebenen Regel zu widersetzen. Der Saal ist warm erleuchtet und bis unter die Decke gefüllt. Auf der Bühne sitzt das riesige Orchester und stimmt seine Bratschen und Oboen. Nicht, dass ich diese Instrumente eindeutig bestimmen könnte – nach Gong und Geige hörts bei mir schon auf.</p>
<p>Das Programmheft ist auf isländisch, ich gucke mir die Bilder an. Mozart, Tschaikowski – wenigstens habe ich davon schon mal gehört. Mein Sitznachbar <strong>MALCOLM KENNETH FRASER</strong> (auf eigenen Wunsch hin hier namentlich und in fett erwähnt) erklärt mir bereitwillig den Unterschied zwischen den beiden Sinfonien. Auch sonst ist er sehr hilfreich. Was ist dieses goldene Instrument da? Warum braucht man überhaupt einen Dirigenten? Was steht auf den Notenblättern? Warum tragen alle Frauen Röcke? Wann darf ich husten? <em>Muss</em> ich husten?<br />
Ich hatte so viele Fragen…</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mymagictypewriter.com/alles-klarinette/293633_10150318424921443_724506442_8511871_745150897_n/" rel="attachment wp-att-891"><img class="aligncenter" title="Harpa, Reykjavik." src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/293633_10150318424921443_724506442_8511871_745150897_n.jpg" alt="Harpa, Reykjavik." width="454" height="302" /></a></p>
<p><span id="more-877"></span>Nach dem Opener machen wir uns an Mozart. Das Orchester sitzt, der Dirigent (Dudamel, oh Dudamel) betritt die Bühne mit einem jungen Mann in grauem Anzug. Dieser positioniert sich mittig zwischen Dirigent und erster Geige. Im Gegensatz zu allen anderen hat er keinen Notenständer. Dafür aber ein mir unbekanntes Instrument. Eine Klarinette – wie mir erklärt wird. Zunächst fällt mir nichts Besonderes auf. Dann beginnt die Musik – leicht, leise, langsam.<br />
Der Solist &#8211; Martin Fröst &#8211; wiegt sich mit geschlossenen Augen hin und her. Links, rechts, links. Dabei hält er seine Klarinette wie eine steife Tanzpartnerin. Ich verfolge ihn gespannt.<br />
Als das Stück an Fahrt aufnimmt, fängt er an, in seinen gewaxten, spitzen Lederschuhen leichtfüßig zu tippeln. Dabei verzieht er seinen Mund auffällig, benetzt dann seine Lippen mit frischem Speichel und pustet in das Mundstück. Innerhalb von Minuten, während er weiter auf der Bühne tänzelt, färbt sich sein Gesicht in einem satten Karminrot – schöner Kontrast zu den platinblonden Haaren. Er erinnert mich an Oliver Pocher. Ich schäme mich fremd und gucke mich um, um rauszufinden, ob die anderen auch lachen.<br />
Alle todernst.<br />
Okay, das ist keine Parodie, das gehört sich so als Solo-Klarinettist.<br />
Ich fühle mich wie beim Yoga, wenn jemand laut gefurzt hat und man nicht lachen darf, um keine weitere Unruhe in die Entspannung zu bringen. (Randnotiz: Mir noch nie passiert, weil ich noch seltener als zu klassischen Konzerten zum Sport gehe.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://mymagictypewriter.com/alles-klarinette/attachment/03/" rel="attachment wp-att-878"><img class="aligncenter" title="Martin Fröst" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/03.jpg" alt="Martin Fröst" width="496" height="210" /></a></p>
<p>„That’s one of the best klarinet soloists in the world“, wurde mir vor Beginn des Solos erzählt. Ich kann mich gar nicht auf die Musik konzentrieren, weil ich nur fasziniert diesen Kerl anstarre. Er scheint die Musik wirklich zu fühlen. Ich hoffe, dass die anderen auf dem Rang denken, ich würde lächeln, weil mich das Konzert so packt.<br />
Eigentlich lächle ich, weil mich die tanzende Elfe in der Mitte so gut unterhält. Irgendwie eine Mischung aus einem schwulen Rumpelstielzchen und Stefan Mross auf Pille.</p>
<p>Sein grauer, gechinzter Anzug ist viel zu eng, vor allem im Schritt. Zu allem Übel wiegt er sein Becken auf und ab. Trockensex mit einem Instrument, dessen Ende ihm irgendwo zwischen seinen X-Beinen hängt.<br />
<img class="size-full wp-image-894 aligncenter" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="Martin Fröst" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/MF.jpg" alt="Martin Fröst" width="300" height="400" /></p>
<p>Seine Beine sind eh ein Hingucker. Die Arbeit in dem Bereich vorzüglich. Ist so ein bezauberndes Bewegungstalent angeboren oder steckt da ein Choreograf dahinter? Dieser Musiker ist laut meiner Einschätzung der schwedische Lord of the Klarinetten-Dance.</p>
<p>Am Ende des Solos tobt das Publikum vor Euphorie – „Bravo!“, wird rechts neben mir geschrien, mein linker Nachbar steht anerkennend auf.</p>
<p>Mir wird bewusst, dass dieser Typ, der sich auf seiner Instrument hier gerade mächtig einen runtergefidelt hat, eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist. In einer Mischung aus Verwunderung und Anerkennung steige ich in die Standing Ovations mit ein.<br />
Und behalte meine Gedanken zur homoerotischen Performance einfach für mich.</p>
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		<title>Animated gif(t).</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 13:17:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Reisen.]]></category>
		<category><![CDATA[Schnapsschüsse.]]></category>
		<category><![CDATA[Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.]]></category>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2010/12/jokul.gif"><img class="aligncenter size-full wp-image-423" title="jokul" src="http://mymagictypewriter.com/wp-content/uploads/2010/12/jokul.gif" alt="" width="468" height="400" /></a></p>
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		<title>Island fuer Anfaenger.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 18:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Reisen.]]></category>
		<category><![CDATA[Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.]]></category>
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		<category><![CDATA[julian]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich fliege nach Island. Mit dem Julian. Und da besuchen wir die Kiki (deutsch) und die Magga (islaendisch). Die beiden kennen sich nicht, aber wir kennen sie beide. Ich musste erstmal nachgucken wo Island liegt. Irgendwo bei Groenland. Wo war das nochmal? Ach ja- da oben- links ueber Irland. Irland- Island- wusste ichs doch, dass [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fliege nach Island. Mit dem Julian. Und da besuchen wir die Kiki (deutsch) und die Magga (islaendisch). Die beiden kennen sich nicht, aber wir kennen sie beide.<br />
Ich musste erstmal nachgucken wo Island liegt. Irgendwo bei Groenland. Wo war das nochmal? Ach ja- da oben- links ueber Irland. Irland- Island- wusste ichs doch, dass die bei dem Wortstamm nicht all zu weit voneinander entfernt sein koennen.<br />
Ueber Island wusste ich nicht viel. Kalt. Im Winter dunkel. Ich persoenlich hab die Theorie, dass man sich in Island gerne mal aufgrund tiefer Depressionsn umbringt waehrend der Sonnenpause. Oder sich tot saeuft. Wobei- Alkohol kann man sich dort nicht leisten. Hab ich gehoert. Deswegen hab ich mir einen Flachmann ersteigert und rausgefunden, dass man einen Liter Schnaps und nen Liter Wein mitnehmen kann. Das wird gemacht, auch wenn ich dann vielleicht ein paar Schuhe zu Hause lassen muss. Muss man halt abwaegen- auch wenns schwer faellt.</p>
<p><a href="http://mymagictypewriter.com/island-fuer-anfaenger/olympus-digital-camera-9/" rel="attachment wp-att-999"><span id="more-111"></span></a> Also Island ist dunkel und kalt und teuer- perfekte Umstaende, um meinen Sommerurlaub nachzuholen. Baden kann man wohl trotzdem. Weil unter Island ist es sehr heiss. In jedem Dorf gibts dann nen Tuempel, der n bisschen blubbert und in den man sich legen kann. Mit Muetze. Hmm.<br />
Mit Schnee bin ich nicht gerade per du. Schnee ist hinterlistig und ueberbewertet. Neben dem Flachmann erstand ich auch Hand-Heizkissen, wasserfeste Thermosocken und nen PVC-Ganzkoerperanzug. Naja und ne Muetze. Weil ich mich bei Muetzen nicht auskenne, nahm ich was, das nach Hip Hop aussieht. Macht sich bestimmt gut mit dem gelben Anzug. Dachte ich mir. (Julian- wenn du da mit T-Shirt und Shorts ankommst, ich geb nix ab von meiner Survival-Ausruestung! HA!)<br />
Islaender glauben wohl an unsichtbare Kreaturen, die durch Vulkangesteins-Fissuren huschen und im Winter die Zwiebeln aus dem Schuppen klauen. Darueber soll man sich (laut meines Reisefuehrers) nicht lustig machen. Um das Thema zu umgehen kann man ueber das Wetter reden. Das bin ich ja eh aus England gewoehnt. Wenn Scheisswetter ist, dann muss man sich auch automatisch beschweren- ich glaub das liegt in der Natur der Menschheit.<br />
In der Natur von Island hingegen liegen Geysire, Wasserfaelle, Gletscher, Wal-Reste, Klippen, Straende, Vulkane und bald auch ich.<br />
Ausserdem gibt es dort Musik in Form eines Festivals. Iceland Airwaves. Hat nichts mit dem Kaugummi zu tun, wie ich erst vermutet hatte. Das werden wir uns dann mal angucken.<br />
Ich hab seit 2 Wochen meine Kofferliste fertig. In 6 Wochen fliegen wir. In der Beziehung bin ich manchmal ein bisschen nerdy. Auf der Liste steht dann genau ausgefuehrt, welche Pullis und Socken ich mitnehme. Was im Koffer ist wird abgehakt. Meistens packe ich mal Probe ein paar Wochen vorher um herauszufinden, dass nicht alles passt. Dann kann ich eine zweite Version der Liste machen und nochmal Probe packen. Das macht mir Spass.<br />
So- Alfie spricht in ein Mikrophon, dass mit seinem Computer verbunden ist. Mit einem italienischen Akzent. Ich guck mal was da los ist.</p>
<p>Achso- noch ws zu dem Namenssyztem der Islaender. Kinder kriegen einen Vornamen- sagen wir mal Juliane (schoener Name). Und der Nachname setzt sich aus dem Vornamen des Vaters und der Silbe &#8220;dottir&#8221; (Tochter) zusammen. Ich glaub ich waere dann Juliane Guentersdottir. Oder so.<br />
Wenn ich ein Junge geworden waere, haette mich meine Mutter mich Norman genannt. Dann waere ich Norman Guenterson gewesen. Norman, der SOhn von Guenter.</p>
<p>Macht ja alles Sinn.</p>
<p>Wieder was gelernt.</p>
<p>Danke fuer die Aufmerksamkeit.</p>
<p>xxx</p>
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