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	<title>mymagictypewriter. &#187; Ich schreibe ein Buch. Und du kannst nichts dagegen tun!</title>
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	<description>ich.bin.deine.mutter.</description>
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		<title>Ritzen vs. Schreiben.</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 17:50:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ein schönes Bad in Selbstmitleid.]]></category>
		<category><![CDATA[Ich schreibe ein Buch. Und du kannst nichts dagegen tun!]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Schreibereise ist vorbei. Ich habe winzige Dörfer erkundet, viel Spargel gegessen, eine Wasserschlange gesehen, Pferde gefüttert, Wein getrunken, mich über die Mücken beschwert, über den Sternenhimmel hingegen gefreut, in der Sonne verweilt, zu viele Zigaretten geraucht, Jogginghose und Birkenstocks getragen, mich ein wenig vor etwas auf dem Dach gefürchtet und sehr lange, sehr intensiv [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Schreibereise ist vorbei.</p>
<p>Ich habe winzige Dörfer erkundet, viel Spargel gegessen, eine Wasserschlange gesehen, Pferde gefüttert, Wein getrunken, mich über die Mücken beschwert, über den Sternenhimmel hingegen gefreut, in der Sonne verweilt, zu viele Zigaretten geraucht, Jogginghose und Birkenstocks getragen, mich ein wenig vor etwas auf dem Dach gefürchtet und sehr lange, sehr intensiv auf meinen Laptop gestarrt.</p>
<p>Ach ja, und auch geschrieben. Wenn zwischendurch noch Zeit war.</p>
<p>Wie jeder ordentliche Debut-Autor schwanke ich nun zwischen halbwegiger Überzeugung und abgrundtiefem Hass. Wenn ich euch alle bald zum Event &#8216;Spontane Buchverbrennung auf dem Flughafen Tempelhof&#8217; einlade, wisst ihr, welche Emotion gesiegt hat. Naja, Hauptsache man spürt noch was. Andere müssen sich dafür ja die Arme aufschlitzen&#8230;</p>
<p>Wobei ich mir bei genauer Betrachtung gerade gar nicht so sicher bin, was weniger destruktiv ist.</p>
<p style="text-align: center;">
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		<title>Wenn ich euch schreibe, dass ich schreiben sollte, dann schreibt bitte, dass ich schreiben sollte.</title>
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		<pubDate>Fri, 06 May 2011 18:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich schreibe ein Buch. Und du kannst nichts dagegen tun!]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[photoshop]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht wie viele Arbeitsstunden ich schon in mein Buch gesteckt habe. Ich schätze mal grob knapp über eine halbe Million. Hätte ich doch bloß total professionell ein Tracking-Tool benutzt. Oder eine Stoppuhr. Dann könnte ich die Zeit(verschwendung) genauer definieren. Will man aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt. Na egal – am Wochenende [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß nicht wie viele Arbeitsstunden ich schon in mein Buch gesteckt habe. Ich schätze mal grob knapp über eine halbe Million. Hätte ich doch bloß total professionell ein Tracking-Tool benutzt. Oder eine Stoppuhr. Dann könnte ich die Zeit(verschwendung) genauer definieren. Will man aber vielleicht auch gar nicht so unbedingt.</p>
<p>Na egal – am Wochenende verziehe ich mich in ein Haus im Wald, um diesem Langzeitprojekt nochmal sieben Tage aufzudrängen. Und hoffentlich auch Worte. Worte sind ja immer wichtig beim Schreiben. Manchmal kommen sie, manchmal kommen sie nicht.</p>
<p>Ich bin etwas nervös, es könnte ja immerhin tatsächlich der Fall eintreten, dass ich tagelang vor meinem Rechner sitze ohne zu schreiben. Oder vielleicht schreibe ich nur wieder darüber, wie ich gerade schreiben sollte. An alle: Wenn ich euch schreibe, dass ich schreiben sollte, dann schreibt bitte, dass ich schreiben sollte.</p>
<p><span id="more-625"></span></p>
<p>Spinnen, Dunkelheit, Ruhe, Gedanken, harte Drogen, gebrochene Finger, abgelaufene Word-Testversionen und Hunger sind eher zu vermeiden.</p>
<p>Ich komme aber natürlich nicht ganz unvorbereitet daher. Dörrobst zum Beispiel regt nicht nur die Verdauung an, sondern auch das Gehirn. Ansonsten helfen auch belanglose Serien, warmer Wein und viel zu starke Zigaretten (Achtung! Funktioniert nur, wenn man nicht raucht.). Außerdem brauche ich ein gutes Kissen, einen ordentlichen Stuhl, Ohrstöpsel und frische Luft. Und wenn es hart auf hart kommt, photoshoppe ich einfach ne Runde. Das moderne Meditieren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://farm3.static.flickr.com/2155/2386913251_643f5341f7_o.jpg" alt="" width="482" height="386" /></p>
<p>Ich bin auch fest entschlossen die ganze Woche lang nur Jogginghose, Birkenstocks mit Socken und Kapuzenpulli zu tragen. Vollkommen zu Recht werden mich die Bewohner Brandenburgs für einen verlotterten Neurotiker halten, der im Leben nicht mehr viel übrig hat. Aber dann werde ich aufsteigen. Wie Phönix aus der Asche. Und zwar mit einem Buch.</p>
<p style="text-align: left;">Da fällt mir ein &#8211; wer noch ein Weihnachtsgeschenk für 2017 braucht, kann das Werk gerne bei mir vorbestellen. Mit Signatur.</p>
<p style="text-align: left;">Krass.</p>
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		<title>Warum man mich nicht mehr sieht/ liest.</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 11:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jule Müller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ich schreibe ein Buch. Und du kannst nichts dagegen tun!]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[roman]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nicht faul in letzter Zeit. Ich schreibe sehr viel. An einem Buch. Nicht mein erstes. Mit 14 habe ich mal einen glanzvollen Roman geschrieben über ein Mädchen (Joadie), das in ihren Sommerferien durch die Weltgeschichte (USA) trampt, um zu einem Konzert zu kommen. Dann mit 19 kreierte ich ein Meisterwerk, das bestimmt niemals [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht faul in letzter Zeit. Ich schreibe sehr viel. An einem Buch. Nicht mein erstes. Mit 14 habe ich mal einen glanzvollen Roman geschrieben über ein Mädchen (Joadie), das in ihren Sommerferien durch die Weltgeschichte (USA) trampt, um zu einem Konzert zu kommen. Dann mit 19 kreierte ich ein Meisterwerk, das bestimmt niemals jemand lesen wird. Da nehme ich mich nicht aus. Der Inhalt ist aber auch peinlich… Beide Stücke gibt es auf Papier mit tollen Clip Arts drin und natürlich auf Diskette.</p>
<p>Außerdem habe ich da ja noch etwa 30 Tagebücher mit den tollsten Kurzgeschichten, die das Leben mir hat schreiben können (Heute war ich in der Schule, Mathe war voll langweilig.)</p>
<p>Naja. Und neulich stand ich mit meinem Alex auf einer Party und wir entworfen nach ein paar Gläsern Wein eine grobe Inhaltsskizze für ein weiteres Buch. Vielleicht auch mal eins, das ich anderen zeigen kann.  Zuerst sollte der schön kreierte Klappentext, den ich geduldig in mein Multifunktionstelefon eingab, als Schnapsidee (literally) ruhen. Aber nur für ein paar Stunden, denn schon im Nachtbus (ich im Nachtbus, auch schon wieder geil) fing ich an ein Kapitel zu schreiben. Am nächsten <span style="text-decoration: line-through;">Morgen</span> Mittag erwachte ich und schrieb einfach weiter.</p>
<p>Ich habe natürlich keine Ahnung wie genau man ein Buch schreibt. Ich habe ja auch noch nie eins gelesen. Also mache ich so, wie ich denke und so, wie es aus mir heraussprudelt. Freestyle eben. Ich hab ein etwas schlechtes Gewissen, dass ich random Kapitel aus der Mitte am Anfang schreibe und dass die Danksagungen a) schon geschrieben sind und b) länger sind als das ganze Buch. Aber irgendwann macht vielleicht alles auch mal Sinn. Zumindest ich hab Hoffnung. Auch wenn ich nicht weiß, ob irgendjemand außer mir (Freunde und Familie eingeschlossen) 200 Seiten von meinem grenzwertigen Humor lesen könnte. Lasst es uns herausfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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